23.05.2016 Markus Bußler

Gold: Und Russland kauft weiter

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Gold
Trendthema

Der Goldpreis konsolidiert derzeit seinen kometenhaften Anstieg der letzten Monate. Erste Stimmen werden laut, die ein Ende der Rallye verkünden. Doch ein Rücksetzer ist nach dem Anstieg ganz normal – und keinesfalls als Zeichen für ein Ende der Rallye zu werten. Große Adressen kaufen mittlerweile Gold.


Die meisten wissen es: Star-Investor George Soros hat zuletzt in den Goldsektor investiert. Zum einen ist Barrick Gold mittlerweile die größte Einzelpoition einer US-Aktie in seinem Portfolio. Zum anderen besitzt er Call-Optionen auf den SPDR Gold Shares (GLD), dem weltgrößten börsennotierten Gold ETF. Andere bekannte Investoren wie beispielsweise Stanley Druckenmiller sind ebenfalls in den Goldmarkt eingestiegen. All das drückt sicherlich ein Vertrauen in Gold aber auch ein Misstrauen in den Aktienmarkt aus, der sich mittlerweile im siebten Jahr seiner Hausse befindet.


Russland kauft zu


Zentralbanken sind ebenfalls auf der Käuferseite aktiv. Bei der chinesischen Zentralbank ist das hinlänglich bekannt, auch wenn einige Experten nach wie vor Misstrauen mit Blick auf die gemeldeten Goldbestände bekunden. Und auch Russland ist nach wie vor als Käufer auf dem Markt aktiv. Zuletzt kletterten die Goldbestände im April von 47 Millionen auf 47,5 Millionen Unzen.


Große Adressen sind weiterhin auf der Käuferseite aktiv. Und das ist ein Zeichen, dass sie auf einen weiteren Anstieg des Goldpreises setzen. Dazu kommt: Die Zentralbanken der Schwellenländer setzen ebenfalls auf Gold und stützen die physische Nachfrage. Das Edelmetall bleibt damit wichtiger Depotbestandteil.