Vor Bitcoin-Hoch gewarnt und Öl-Ausbruch getradet: Market Wizard Peter Brandt sieht ein in „50 Jahren nicht gesehenes Muster“ im Gold-Chart, bleibt jedoch hochflexibel, was seine Meinung zu den Märkten angeht.
Buffett kauft gerne, wenn die Angst groß und das Interesse gering ist – und verkauft, wenn der Mainstream der Rally hinterherjagt. Peter Brandt geht ähnlich vor, jedoch mit Fokus auf Charttechnik.
Generationen von Tradern haben die Erfolgsgeschichten der „Magier der Märkte“ verschlungen. Peter Brandt setzt seit Jahrzehnten auf den Contrarian-Ansatz. Alte Hasen wie er würden sich an die Regel erinnern, dass es an der Zeit sei zu verkaufen, wenn der Durchschnitts-Typ an der Wall Street aufgesprungen ist und sich einkauft.
In 50 years of trading I have only seen the "Nine Red Birds" pattern three other times
— Peter Brandt (@PeterLBrandt) March 23, 2026
Always in the past in markets that took years to recover $GC_F
Will this time be different??? pic.twitter.com/nx72yXGbEa
Auch im AKTIONÄR TV wurde rechtzeitig darauf hingewiesen, dass eine zu große Euphorie bei Silber und Gold an damalige Übertreibungen in den 80er-Jahren erinnert. Nun ein Schreckmoment für Bullen durch einen Tweet von Peter Brandt. Auch er wirft die Möglichkeit in den Ring, dass Gold wieder jahrzehntelang nur seitwärts und den Aktienmärkten hinterherläuft. Er bezeichnet neun rote Candlesticks-Kerzen in Folge als rote Birds und schreibt: „In 50 Jahren Börsenhandel habe ich das Muster "Neun rote Vögel" nur drei weitere Male gesehen. In der Vergangenheit war dies immer auf Märkten der Fall, deren Erholung Jahre dauerte.“
Aber es gibt Hoffnung. Peter Brandt setzt auf den Bayesian-Ansatz. Dieser ist eine einfache, aber mächtige Idee: Überzeugungen laufend anzupassen, sobald es neue Informationen gibt - nicht einmal, sondern kontinuierlich. Insofern relativiert Brandt bereits einige Tage später mit dem Hinweis, dass er die Wahrscheinlichkeit, dass wir zuletzt für Gold das „Tief für die nächsten Jahre gesehen haben“ auf 75 Prozent einschätzt.
Hey @PeterSchiff
— Peter Brandt (@PeterLBrandt) March 27, 2026
I am giving it a 75% probability that this week's low or maybe slightly lower will be the low for Gold for years to come pic.twitter.com/tXbWvueWh7
Beide Aussagen könnten zutreffen, wenn Gold tatsächlich weder stark steigt und auch nicht tiefer fällt – also tatsächlich eine Seitwärtsbewegung eintritt.
Der AKTIONÄR Hot Stock Report hatte in Contrarian-Manier bereits 2025 den Bitcoin empfohlen und später die Beimischung von Gold und Ölprofiteuren. Unsere Überzeugung: Derzeit gibt es die größten Chancen bei speziellen Aktientrends – im Bereich Chip-Zulieferer, KI-Energieprofiteure und KI-Optoelektronik.
100 Prozent an einem Tag
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Mut, auch auf Langweiler zu setzen, zahlt sich nicht schnell aus, machen aber langfristig oft Freude. Überraschung: Berkshire kauft unseren vor vier Wochen vorgestellten Geheimtipp Tokio Marine.
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Heute, 15:44