Nach dem kräftigen Rücksetzer seit dem Rekordhoch Ende Januar hat sich der Goldpreis zuletzt über der Marke von 5.000 stabilisiert. Am Mittwochmorgen kostet eine Feinunze 5.050 Dollar. Damit notiert das Edelmetall seit dem Jahresanfang rund 17 Prozent im Plus. Und Wells Fargo sieht am Goldmarkt wieder Chancen.
Wells Fargo rät seinen Kunden, die aktuelle Phase zum Kauf zu nutzen, da der US-Finanzdienstleister bald eine neue Rally beim Edelmetall erwartet. „Der jüngste Rückgang scheint eine gesunde Korrektur nach einer außergewöhnlich starken Rallye zu sein“, schrieb Analyst Edward Lee in einer Mitteilung am Montag.
Wells Fargo rechnet nun nach einer Phase der Stabilisierung mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends. Das Kursziel für Ende 2026 wurde auf 6.100 bis 6.300 Dollar angehoben. Treiber bleiben geopolitische Spannungen, makroökonomische Unsicherheiten und die anhaltend hohe Nachfrage der Notenbanken. Rücksetzer gelten damit als Einstiegsgelegenheit.
Auch DER AKTIONÄR sieht den Goldpreis langfristig weiter steigen, auch wenn kurzfristig die Lage volatil bleiben dürfte. Charttechnisch ein neues positives Signal wäre der Sprung über das Februarhoch, das bei 5.091,60 Dollar markiert wurde. Das bisherige Allzeithoch liegt bei gut 5.595 Dollar und wurde Ende Januar erreicht.
Anleger können Rücksetzer am Goldmarkt weiter für den Ausbau ihrer physischen Bestände nutzen. Wer im Minensektor breiter gestreut investieren will, kann beim Best of Gold Miners Index des AKTIONÄR zugreifen. Top-Positionen sind hier derzeit Größen wie Kinross Gold, Endeavour Mining, Agnio Eagle Mines Barrick Mining und OceanaGold. Alle wichtigen Infos zum Index sowie entsprechende Investmentmöglichkeiten finden Sie hier.
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