Der Goldpreis hat zuletzt wieder deutlich angezogen und ist auf den höchsten Stand seit mehr als drei Wochen gestiegen. Dabei hat er die insbesondere psychologisch wichtige 5.000-Dollar-Marke wieder klar hinter sich gelassen. Unterstützung erhält das Edelmetall von den jüngsten Zollentwicklungen in den USA. Dies löste auch Unsicherheit hinsichtlich bestehender Handelsabkommen aus.
„Das Zollurteil des Gerichts hat – abgesehen davon, dass es den Unmut des US-Präsidenten auf sich gezogen hat – eine weitere Unsicherheitsebene für die globalen Märkte geschaffen. Händler greifen daher erneut auf Gold als defensive Anlage zurück“, sagte Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM. Ob Gold nun auch wieder über die Marke von 5.400 Dollar überwinden kann, sieht er maßgeblich davon beeinflusst, wie lange die Verunsicherung im Zusammenhang mit den Zöllen anhält und ob die USA militärisch im Iran aktiv werden.
Die neue Unsicherheit verstärkt die Erholung des Edelmetalls nach dem Rücksetzer zu Monatsbeginn. Seit drei Wochen steigt Gold, gestützt insbesondere auch von geopolitischen Spannungen.
Am frühen Montagmorgen wird die Feinunze Gold bei 5.160 Dollar gehandelt. Im Vergleich zum Jahresanfang bedeutet dies einen Anstieg von gut 19 Prozent. Seit Anfang 2025 hat sich der Goldpreis sogar fast verdoppelt.
Auch die Minenaktien konnten zuletzt wieder deutlich anziehen. Es ist zwar zu erwarten, dass es vorerst volatil bleibt am Goldmarkt, die langfristigen Aussichten sind aber weiter stark. Wer breit gestreut auf den Sektor setzen will, liegt beim Best of Gold Miners Index des AKTIONÄR richtig. Kinross Gold, Agnico-Eagle Mines und Endeavour Mining gehören hier zu den größten Positionen. Alle wichtigen Infos dazu finden Sie hier.
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Heute, 08:02