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19.02.2020 Emil Jusifov

WhatsApp-Nutzerwachstum explodiert – Facebook-Tochter nun mit über 2 Milliarden Nutzern

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Facebook
Trendthema

WhatsApp-CEO Will Cathcart gab letzte Woche bekannt, dass sein Unternehmen bereits über zwei Milliarden aktive Nutzer besitzt, was circa einem Viertel der Weltpopulation entspricht. Damit festigt WhatsApp auch seinen Platz als zweitgrößte Social-Media-Plattform der Welt (nur Facebook hat mehr Nutzer). Das explosive Wachstum von WhatsApp sollte sich auch positiv auf die Geschäftsentwicklung des Mutter-Konzerns Facebook auswirken.

Fokus auf Datenschutz

Cathcart betonte, dass WhatsApp sich weiterhin stark auf den Datenschutz fokussieren möchte. Bereits jetzt werden alle Chat-Nachrichten bei WhatsApp verschlüsselt übertragen. Auch in Zukunft solle WhatsApp eine private Kommunikations-Plattform bleiben, so Cathcart.

Auf der Unternehmens-Webseite von WhatsApp heißt es unter anderem:

 "Eine starke Verschlüsselung ist für unser modernes Leben zur Notwendigkeit geworden. Bei der Sicherheit werden wir keine Kompromisse eingehen, denn das hieße, die Sicherheit von Menschen zu gefährden. Um noch mehr Schutz zu bieten, arbeiten wir mit Top-Sicherheitsexperten zusammen, setzen branchenführende Technologien ein, um Missbrauch zu verhindern, und ermöglichen es unseren Benutzern, ihre Einstellungen individuell anzupassen und Probleme zu melden – ohne Einbußen beim Datenschutz.

"WhatsApp hat bereits zu Beginn das Ziel verfolgt, einen Dienst anzubieten, der einfach, zuverlässig und privat genutzt werden kann. Wir setzen uns nach wie vor dafür ein, die Welt privat zu verbinden und die persönliche Kommunikation von zwei Milliarden Benutzern auf der ganzen Welt zu schützen".

Facebook (WKN: A1JWVX)

Das starke Wachstum von WhatsApp ist ein deutliches Zeichen, dass der Markt im Social Media-Umfeld bei weitem noch nicht gesättigt ist. Damit sollten auch die Wachstumsperspektiven des WhatsApp-Mutterkonzerns Facebook stimmen, welcher zuletzt mit starken Quartalszahlen überzeugen konnte. Für den AKTIONÄR bleibt Facebook ein absolutes Basisinvestment mit hohem Kurspotential.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Facebook.

Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Facebook.

Buchtipp: Die Facebook-Gefahr

Facebook ist in die Kritik geraten. Bots, Trolle und Fake News sind Synonyme für die Pro­bleme des Konzerns. Spätestens seit Brexit und Trump sehen Nutzer die Reichweite und die Algorithmen mit Argwohn. Einer von Ihnen: Roger McNamee. Einst stolz darauf, zu den ersten Facebook-Investoren zu gehören, ist der Kapitalgeber und Tech-Experte nun zum scharfen Kritiker geworden. In seinem Buch rechnet er mit Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg ab. Ihre Reaktion auf den Missbrauch des sozialen Netzwerks ist seiner Ansicht nach völlig unzureichend und geht am Kern des Problems vorbei: der Bedrohung unserer demokratischen Grundordnung. „Die Facebook-Gefahr“ ist ein nicht zu überhörender Weckruf – für das Silicon Valley, für die Politik, für uns alle.

Autoren: McNamee, Roger
Seitenanzahl: 400
Erscheinungstermin: 21.11.2019
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-662-2