Profitieren Sie von Korrekturen
10.07.2020 Leon Müller

Commerzbank: Wow

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Commerzbank

Es scheint, als hätte der Markt nur darauf gewartet, dass sich innerhalb der Commerzbank etwas dreht: Nachdem bekannt wurde, dass CEO Martin Zielke und Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann gedenken ihre Hüte zu nehmen, hat die Aktie zugelegt. Jetzt kommt eine Meldung in den Markt, die geeignet ist, den Kurs zu pushen.

Die Ankündigung des Doppel-Rücktritts von CEO und Aufsichtsratschef hat der Aktie der Commerzbank zuletzt neue Dynamik verliehen. Ein Feuerwerk allerdings blieb aus. Jetzt melden sich die Analysten von Cheuvreux zu Wort. Sie drehen ihre Meinung um 180 Grad. Statt "Reduce" lautet ihre Empfehlung ab sofort "Buy", statt massig Abwärtspotenzial bis 2,85 Euro sehen sie den fairen Wert des Papiers nunmehr bei 7,00 Euro!

Commerzbank (WKN: CBK100)

7 Euro je Aktie, das ist das höchste Ziel, das seit langem seitens Analysten für die Aktie der Commerzbank ausgesprochen wurde. Und es liegt auf einer Linie mit der Einschätzung des AKTIONÄR, der den fairen Wert ebenfalls bei 7 Euro sieht (siehe auch Ausgabe 29/2020).

Hinweis auf Interessenkonflikte:


Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.


Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG:


Aktien von Commerzbank befinden sich im AKTIONÄR-Depot

Buchtipp: Die Geschichten des Geldes

Spekulationsblase am Neuen Markt, Bankenkrise 2008 und griechische Schuldenkrise – lauter Themen, die die Finanzmärkte bewegten und bewegen. Doch wer einen Schritt zurücktritt und das große Bild sieht, bemerkt: So neu ist das alles gar nicht! Die Geschichte gibt wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart. Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Infl ation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts. Lehr- und anekdotenreich vermitteln die Autoren gewissermaßen nebenbei ein tiefes Verständnis für die Ursprünge des Finanzsystems – und damit auch für seine aktuellen Kapriolen. So zeigt sich: Der Weg von der Kaurischnecke zur Kreditklemme ist nicht weit.

Autoren: Vaupel, Michael Kaul, Vivek
Seitenanzahl: 240
Erscheinungstermin: 15.04.2016
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-327-0