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28.05.2020 Fabian Strebin

Commerzbank sieht sich für Krise gewappnet: Aktie steigt weiter stark an

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Commerzbank

Bei der diesjährigen Investorenkonferenz der Deutschen Bank in New York kamen neben dem Vorstand auch andere Branchenvertreter zu Wort. Commerzbank-Finanzvorständin Bettina Orlopp sprach über die aktuelle Situation der Bank im Hinblick auf die Risiken bei den Krediten und die Staatshilfen für die Wirtschaft. Die Aktie kennt derzeit nur den Weg nach oben.

Derzeit sieht die Commerzbank keine Veranlassung ihre Risikovorsorge zu erhöhen. Das schreibt die Börsen-Zeitung. Finanzvorständin Orlopp bekräftigte das prognostizierte Risikoergebnis von 1,00 bis 1,40 Milliarden Euro für das laufende Jahr. „Das ist zwar deutlich mehr, als wir ursprünglich angepeilt hatten, aber immer noch ein guter Wert.“ Vor dem Ausbruch der Pandemie hatte das Institut für das laufende Jahr einen Anstieg des Risikoergebnisses von 620 Millionen Euro im Vorjahr auf mehr als 650 Millionen Euro“ erwartet.

Kreditausfälle erwartet die Commerzbank aktuell vor allem bei ausländischen Darlehensnehmern, zum Beispiel bei der polnischen mBank. Im deutschen Privatkundengeschäft sei die spannende Frage, was nach dem Ende des gesetzlich verordneten Zahlungsaufschubs passiere. Etwa zwei Prozent der Kreditnehmer hätten das Angebot in Anspruch genommen. Mit Blick auf die hiesigen Unternehmen zeigte sich Orlopp unter Verweis auf die aus ihrer Sicht „sehr effizienten“ Hilfen des Bundes dagegen entspannt.

Der anfängliche Run auf das Kreditprogramm der staatlichen KfW-Bank sei inzwischen etwas abgeflaut, vor allem seitens der größeren Unternehmen, denen Finanzierungsalternativen zur Verfügung stünden, so Orlopp: „Seitens der kleineren und mittleren Unternehmen hält die Nachfrage jedoch an, die wir natürlich auch bedienen.“

Commerzbank (WKN: CBK100)

Die Aktie der Commerzbank hat einen Lauf und strebt ungebremst nach oben. Bereits vorbörslich steht der Titel wieder satt im Plus. In den kommenden Tagen könnte sogar die Marke von vier Euro fallen. DER AKTIONÄR hat die Aktie vor geraumer Zeit empfohlen und ein Ziel von 4,50 Euro ausgegeben. Der Stopp sollte von 2,60 auf 2,90 Euro nachgezogen werden.


Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

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