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26.01.2014 Michael Schröder

Commerzbank-Aktie: Analysten, Chart, Sentiment und Übernahmespekulationen liefern explosives Gemisch

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Die Commerzbank stand in der vergangenen Woche erneut im Fokus der Anleger. Der Kursrutsch im DAX ging auch an Deutschlands meistdiskutierter Aktie nicht spurlos vorbei. Zudem wechseln nach der Kursrallye der letzten Wochen immer mehr Analysten ins Bärenlager. Der Aufwärtstrend ist dagegen noch immer intakt. Das müssen Anleger jetzt wissen.   

Nach der rasanten Kursentwicklung - seit dem lokalen Tief Ende Juli 2013 bei 6,37 Euro konnte der Kurs seinen Wert mehr als verdoppeln - ging der Commerzbank-Aktie in der vergangenen Woche die Puste aus. Grund waren neben dem plötzlichen Stimmungstief an den Finanzmärkten die schwachen Zahlen der Deutschen Bank und die Angst der Marktteilnehmer, dass Deutschlands Nummer zwei unter den Privatbanken ebenfalls schlechte Nachrichten liefern könnte. Diese Sorgen haben sich bisher aber nicht betätigt.

Auch aus charttechnischer Sicht stehen die Ampeln weiter auf Grün. Ein Rutsch unter den Bereich um 12,73 Euro könnte das kurzfristige Chartbild zwar etwas eintrüben. Die untere Begrenzung des seit dem Sommer 2013 gültigen Aufwärtstrends verläuft aktuell jedoch erst knapp über zwölf Euro. Zudem wurde der zuletzt stark überkaufte Zustand in den letzten Tagen größtenteils korrigiert. Das technische Feld für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung ist somit bestellt. 

Bei den Analysten nimmt dagegen die Skepsis zu. Zuletzt haben die Experten vom Bankhaus Lampe die Aktie von „Halten“ auf „Verkaufen“ abgestuft. Das Kursziel lautet weiterhin zwölf Euro. Derzeit stufen somit sieben Analysten die Commerzbank mit „Verkaufen“ ein. 18 Experten sagen „Halten“ und lediglich sieben Analysten empfehlen, die Aktie zu kaufen.

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Die Commerzbank verfügt mit rund 1.200 Filialen über eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken und ist auf dem Weg zu einer modernen Multikanalbank. Das Institut betreut insgesamt fast 15 Millionen Privat- sowie eine Million Geschäfts- und Firmenkunden und bleibt damit auch ein attraktiver Übernahmekandidat für ausländische Banken, die ihr Filialgeschäft in Deutschland stärken wollen. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei knapp 15 Milliarden Euro.


Die Luft für die Commerzbank-Aktie wird nach der Rallye zwar dünner. Solange der Aufwärtstrend jedoch intakt ist, besteht kein Grund zur Sorge. Investierte Anleger bleiben dabei und setzen den Stoppkurs nun bei 11,50 Euro. DER AKTIONÄR traut dem Titel 16 Euro zu. Trading-orientierte Anleger können schwache Kurse zum Wochenstart ebenfalls zum Einstieg nutzen.

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