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30.01.2014 Michael Schröder

Bulle oder Bär: Infineon, K+S und Commerzbank im Kurzcheck

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Infineon

Die Kursbewegungen könnten kaum unterschiedlicher sein. Die Infineon-Aktie haussiert, nachdem der Konzern überraschend gute Zahlen vorgelegt hat. Am anderen Ende der DAX-Liste sackt dagegen der K+S-Kurs zusammen, weil der kanadische Kaliproduzent und Wettbewerber Potash den Markt enttäuscht hat. Ebenfalls unter Druck: die Commerzbank-Aktie.

DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass Infineon mit deutlich mehr Gewinn als erwartet in sein Geschäftsjahr 2013/14 gestartet ist. Aber auch der Ausblick kann sich sehen lassen. An der Börse kommen die Daten an: Infineon-Papiere legen gegen den Markttrend deutlich zu. DER AKTIONÄR sieht sich in seiner positiven Einschätzung bestätigt. Das Kursziel lautet daher unverändert 9,00 Euro. Der Stopp sollte bei 6,50 Euro platziert werden.

Ganz anders das Bild bei K+S: Der kanadische Kaliproduzent Potash hat den Markt enttäuscht. Dazu hat das Unternehmen auch nur einen verhaltenen Ausblick für das Gesamtjahr gegeben. Die Nachfrage zieht offensichtlich nur langsam an. Die K+S-Aktie hat in den vergangenen Tagen deutlich nachgegeben. Aus charttechnischer Sicht besteht jetzt aber die Chance auf eine Wende. Sollte die Unterstützung im Bereich von 21,80 Euro halten, können Anleger eine spekulative Long-Position aufbauen und diese mit einem engen Stopp absichern.

Nach Mainfirst hat sich am Donnerstag auch UBS kritisch zur Commerzbank-Aktie geäußert. Die Schweizer empfehlen den Anlegern, sich von ihren Anteilscheinen zu trennen. Der Titel sei viel zu hoch bewertet. Den Anlegern verdirbt es die Stimmung. Die Commerzbank-Aktie kämpft derzeit um die Marke von 13 Euro. Noch ist der Aufwärtstrend intakt. DER AKTIONÄR traut dem Titel ein Potenzial bis 16 Euro zu. Stopp bei 11,50 Euro setzen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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