Einstiegschance – bei diesen 11 Top-Aktien
Foto: nitpicker/Shutterstock
26.04.2022 Thorsten Küfner

Commerzbank mit Zahlen – besser als erwartet

-%
Commerzbank

Die Commerzbank hat soeben ihre Eckdaten für das erste Quartal 2022 veröffentlicht. Demnach hat der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen ein operatives Ergebnis von 544 Millionen Euro erzielt. Damit kann das Unternehmen die durchschnittlichen Prognosen von 282 Millionen Euro für das operative Ergebnis übertreffen. 

Auf ihrer Homepage meldete die Bank: "Das Konzernergebnis nach Steuern und Minderheiten beläuft sich im ersten Quartal 2022 auf 284 Millionen Euro. Die Gesamterträge stiegen um 12 Prozent auf 2.795 Millionen Euro (Q1 2021 2.492 Millionen Euro, Analysten-Konsens 2.308 Millionen Euro). Das Zinsergebnis stieg um 12 Prozent auf 1.401 Millionen Euro (Q1 2021 1.254 Millionen Euro, Analysten-Konsens 1.278 Millionen Euro). Das Provisionsergebnis stieg um 2 Prozent auf 972 Millionen Euro (Q1 2021 951 Millionen Euro, Analysten-Konsens 932 Millionen Euro).

Das Risikoergebnis lag bei minus 464 Millionen Euro (Q1 2021: minus 149 Millionen Euro, Analysten-Konsens 262 Millionen Euro) und enthält ein Top Level Adjustment (TLA) von 334 Million Euro für erwartete Auswirkungen aus dem Russland-Ukraine Krieg. Insgesamt bestehen per Ende Q1 TLAs in Höhe von 713 Millionen Euro (Q4 2022 523 Millionen Euro)."

Prognose bestätigt

Darüber hinaus hat die Commerzbank auch die Prognose für das Geschäftsjahr bekräftigt. Demnach erwartet der MDAX-Konzern weiterhin ein Konzernergebnis von mehr als einer Milliarde Euro "und hält auch an allen weiteren für das Geschäftsjahr 2022 gesteckten Zielen fest".

Commerzbank (WKN: CBK100)

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung: Anleger können bei den Commerzbank-Papieren an Bord bleiben. Der Stoppkurs sollte bei 5,10 Euro belassen werden. 

Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen/genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR: Commerzbank.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Commerzbank - €

Buchtipp: Stock-Picking mit Nebenwerten

Jeder Anleger kennt die Werte aus den großen Indizes. Außerhalb von DAX, MDAX und TecDAX nimmt die Coverage jedoch drastisch ab. Schon im SDAX werden nicht alle Titel regel­mäßig analysiert und wenn, dann nur von wenigen Experten. In ihrem zeitlosen, nun unverändert neu aufgelegten Klassiker „Stock-Picking mit Nebenwerten“ zeigt die im September 2020 verstorbene Börsenexpertin Beate Sander, wie Anleger erfolgreich auf die Suche nach interessanten Nebenwerten gehen können. Die Small-Cap-Indizes einfach durch Zertifikate nachzubilden dürfte angesichts der vergangenen Kurssteiger­ungen nicht mehr lohnend sein. Die gezielte Auswahl aussichtsreicher und unterbewerteter Papiere wird aber lukrativ bleiben. Dafür liefert Beate Sander gewohnt eloquent und kompetent das nötige Rüstzeug.
Stock-Picking mit Nebenwerten

Autoren: Sander, Beate
Seitenanzahl: 304
Erscheinungstermin: 15.07.2021
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-785-8