03.09.2019 Thorsten Küfner

BASF und Covestro: Trübe Vorzeichen für 2020

-%
BASF
Trendthema

Das Marktumfeld für die konjunkturabhängigen Unternehmen aus der Chemiebranche bleibt nach wie vor schwierig. Bereits im laufenden Jahr haben BASF, Covestro & Co deutlich unter der sich abschwächenden Dynamik in wichtigen Volkswirtschaften gelitten. Und auch für 2020 sind einige Experten zunehmend skeptischer gestimmt.

So hat nun etwa UBS-Analyst Andrew Stott erklärt, dass er für das kommende Jahr mittlerweile deutlich pessimistischer ist. Wegen der anhaltenden Schwäche der petrochemischen Industrie kappte er die Gewinnprognosen für BASF, Covestro und Evonik. Seiner Ansicht nach könnte lediglich eine V-förmige Erholung der Automobilproduktion das Jahr 2020 für die Chemieproduzenten noch retten.

Für die Anteilscheine von BASF hat er das Kursziel von 60 auf 59 Euro verringert, für die Covestro-Papiere sogar von 45 auf 41 Euro. Sein Anlagevotum für die beiden DAX-Titel lautet indes unverändert „Neutral“.

Das Marktumfeld für BASF und Covestro ist weiter rau. Nichtsdestotrotz bleibt das Chartbild bei der Dividendenperle BASF spannend (siehe hier). Investierte Anleger können an Bord bleiben, der Stoppkurs sollte bei 54,50 Euro belassen werden. 

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF.