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11.02.2022 Andreas Deutsch

"Ausschuss muss drastisch erhöhen" – Fed-Falke schockt die Bullen

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Die Inflation in den USA galoppiert – und stresst die Anleger. Mit der Geldentwertung steigt der Druck auf die US-Notenbank. Wie schnell und wie weit wird die Fed bei den Zinsen gehen? "Sie sollte weit gehen", sagt James Bullard, Chef der Fed St. Louis. Die Notenbank habe gar keine andere Wahl.

„Bis zum 1. Juli würde ich gerne 100 Basispunkte in der Tasche haben“, so Bullard am Donnerstag im Interview mit Bloomberg. „Ich war schon vorher eher hawkisch, aber ich habe meine Einschätzung, was der Ausschuss tun sollte, drastisch erhöht.“

Bullards Plan sieht vor, die Zinsschritte auf drei Zinssitzungen zu verteilen, die Fed-Bilanz ab dem zweiten Quartal zu verkleinern und dann ab der zweiten Jahreshälfte die Sachlage neu zu bewerten und entsprechend zu handeln.

Ob die Fed bereits im März die Zinsen um 50 Basispunkte erhöhen sollte, ließ er offen.

Generell sei aber klar, dass die aktuellen Inflationsdaten besorgniserregend seien. „Wir haben die höchste Inflation seit 40 Jahren, und ich denke, wir müssen viel flinker sein und deutlich mehr auf Daten reagieren.“

DowJones (WKN: CG3AA2)

Die Diskussion um die konkreten Zinsschritte wird die Stimmung an den Märkten aller Wahrscheinlichkeit nach noch eine ganze Weile belasten. Hoffnung macht, dass das Ende der Pandemie naht und sich Lieferkettenprobleme Schritt für Schritt in Luft auflösen, wodurch die Preise wieder sinken. Aktuell empfiehlt DER AKTIONÄR eine Übergewichtung von Finanztiteln und Ölaktien, während bei zinssensitiven Techunternehmen abgewartet werden sollte.

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