Börsen-Achterbahn: So handeln clevere Anleger richtig
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13.04.2021 Tim Temp

Adobe: Sprungbrett für neue Rekorde

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Adobe Systems

Der Softwareanbieter Adobe ist durch Programme wie dem Acrobat-PDF-Reader weltbekannt geworden. Auf nahezu jedem Computer der Welt ist mindestens ein Programm von Adobe installiert. Die Erfolgsstory spiegelt sich entsprechend im langfristigen Aktienkurs wieder, der nur eine Richtung kennt: nach oben. Seit Herbst 2020 pendelt der Kurs allerdings seitwärts. Doch jetzt wird es wieder spannend.

Adobe ist ein führender Software-Anbieter und bietet mit Programmen wie Photoshop, InDesgin und Illustrator einen einzigartigen digitalen Werkzeugkoffer. Das Rundum-Sorglos-Paket in der Creative Cloud fungiert als ausgeprägter Burggraben, da Unternehmen nur ungern wechseln, sobald sie sich einmal für das Paket entschieden haben.

Adobe Systems (WKN: 871981)

Technische Lage der Aktie

Das Wertpapier befindet sich seit September 2020 in einer lang ausgedehnten Seitwärtsphase. Der Titel pendelt zwischen dem Allzeithoch bei 536,31 Dollar und dem neuen Mehrmonatstief aus März 2021 bei 420,78 Dollar. Ende März brachte das Zahlenwerk für das erste Quartal 2021 frische Impulse und beflügelten die Aktie (DER AKTIONÄR berichtete).

Es folgte eine Kaufwelle, die die Preise bisher um 20 Prozent ansteigen ließ. Der kurz- und langfristige Trend verläuft jetzt wieder in die gleiche Richtung. Die Aktie steht erneut an der oberen Kante der Range. Hier befinden sich zwei technische Widerstände bei 507 und bei 520 Dollar. Das aktuell bullische Marktumfeld und die angehobene Prognose des Unternehmens könnten die nötige Dynamik entfalten, sodass ein zeitnaher Ausbruch gelingt.

Adobe hat mit seiner Creative Cloud eine Schatzkiste für Digitalschaffende mit einem starken Burggraben geschaffen. Das positive Marktumfeld, die übertroffenen Erwartungen sowie die angehobene Jahresprognose beflügeln den Titel seit einigen Wochen. Die Wahrscheinlichkeit spricht für einen zeitnahen Ausbruch in Richtung Allzeithoch. Investierte Anleger lassen die Gewinne laufen. Kursziel 460 Euro. Der Stopp wird auf 345 Euro nachgezogen.