DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Von der Ausweitung bundesweiter Streiks im Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom
Für Kunden der Telekom werde es erneut zu spürbaren Auswirkungen kommen. Verdi geht davon aus, dass Filialen der Telekom in NRW geschlossen bleiben. "Die Beschäftigten haben genug von vagen Angeboten und leeren Wertschätzungsfloskeln", so Verdi-Landesarbeitskampfleiter Martin Wolff.
Die vierte Verhandlungsrunde soll in der kommenden Woche (26./27. Mai 2026) stattfinden. In den vergangenen Wochen fanden bereits bundesweit Warnstreiks statt, an denen nach Gewerkschaftsangaben mehr als 32.000 Menschen teilnahmen.
Gewerkschaft fordert 6,6 Prozent
Verdi fordert für bundesweit rund 60.000 Tarifbeschäftigte unter anderem eine Entgelterhöhung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie einen Verdi-Mitgliederbonus von 660 Euro jährlich.
Der Telekom-Konzern in Deutschland besteht den Gewerkschaftsangaben zufolge aus 20 tarifgebundenen Gesellschaften mit jeweils eigenen Tarifverträgen. Ein Großteil dieser Verträge lief bis Ende März 2026. Vor der Tarifrunde seien gemeinsame Verhandlungen für diese Gesellschaften vereinbart worden./fc/DP/he
Quelle: dpa-AFX