PATRIZIA: Starkes Wachstum bei EBITDA und Periodenüberschuss in 3M 2026
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PATRIZIA: Starkes Wachstum bei EBITDA und Periodenüberschuss in 3M 2026
11.05.2026 / 17:37 CET/CEST
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* Das EBITDA stieg merklich um 41,3% auf 23,7 Mio. EUR (3M 2025: 16,8 Mio.
EUR), getrieben durch einen leichten Anstieg der Gebühreneinnahmen
insgesamt und deutlich niedrigere Aufwandsposten
* Die Profitabilität hat sich mit einer EBITDA Marge von 32,7% deutlich
verbessert (3M 2025: 23,4%)
* Wiederkehrende Verwaltungsgebühren stützen weiterhin die
Ergebnisqualität
* Der Periodenüberschuss hat sich mit 12,2 Mio. EUR mehr als verdoppelt
(3M 2025: 5,1 Mio. EUR)
* Die Assets under Management (AUM) blieben mit 55,8 Mrd. EUR nahezu
stabil (31. Dezember 2025: 56,2 Mrd. EUR)
* Die EBITDA-Prognosespanne von 60,0 - 75,0 Mio. EUR wird bestätigt
Augsburg, 11. Mai 2026. PATRIZIA, ein führender unabhängiger
Investmentmanager für Real Assets, hat heute seine Finanzergebnisse für 3M
2026 veröffentlicht. Das Unternehmen steigerte das EBITDA um 41,3% auf 23,7
Mio. EUR (3M 2025: 16,8 Mio. EUR). Der Periodenüberschuss konnte mit 12,2
Mio. EUR mehr als verdoppelt werden (3M 2025: 5,1 Mio. EUR), was auf eine
verbesserte operative Effizienz und ein robustes, gebührenbasiertes
Geschäftsmodell zurückzuführen ist. Ein leichter Anstieg der
Gebühreneinnahmen insgesamt und eine weiter verbesserte Kostendisziplin
führten zu einem starken finanziellen Start in das Jahr 2026. Die EBITDA
Marge stieg auf 32,7% (3M 2025: 23,4%; +9,4 Prozentpunkte), angetrieben
durch eine verbesserte Effizienz auf der gesamten Plattform und anhaltende
Kostendisziplin.
Solide finanzielle Entwicklung in 3M 2026
Die wiederkehrenden Verwaltungsgebühren in Höhe von 55,8 Mio. EUR (3M 2025:
56,0 Mio. EUR) blieben nahezu stabil und lagen um 4,1 Mio. EUR über den
Aufwandsposten. Die leistungsabhängigen Gebühren in Höhe von 12,2 Mio. EUR,
die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen sind (3M 2025: 10,6 Mio.
EUR), sowie die Transaktionsgebühren in Höhe von 1,1 Mio. EUR (3M 2025: 1,6
Mio. EUR) trugen zu einem leichten Anstieg der Gebühreneinnahmen insgesamt
auf 69,0 Mio. EUR bei (3M 2025: 68,2 Mio. EUR).
Die Aufwandsposten sanken auf 51,7 Mio. EUR (3M 2025: 56,2 Mio. EUR), was in
erster Linie auf geringere Personalkosten in Höhe von 33,0 Mio. EUR (3M
2025: 38,2 Mio. EUR) und die fortgesetzte Optimierung der Plattform
zurückzuführen ist. Damit hat PATRIZIA sein Ziel erreicht, die
Widerstandsfähigkeit und Profitabilität seines Geschäfts im Jahr 2026 weiter
zu verbessern.
Die Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und aus Co-Investments
spiegelten eine unverändert solide Entwicklung der eigenen Balance Sheet
Investments wider, die sich auf 3,6 Mio. EUR beliefen (3M 2025: 3,8 Mio.
EUR) und von stabilen Mieteinnahmen in Höhe von 3,1 Mio. EUR (3M 2025: 3,0
Mio. EUR) geprägt waren. Die sonstigen Erträge in Höhe von 2,8 Mio. EUR (3M
2025: 1,1 Mio. EUR) stiegen hauptsächlich aufgrund der Auflösung von
Rückstellungen und hatten in absoluten Zahlen nur einen geringen positiven
Einfluss auf die Profitabilität. Der Periodenüberschuss hat sich in der
Folge auf 12,2 Mio. EUR (3M 2025: 5,1 Mio. EUR) mehr als verdoppelt,
gestützt durch ein höheres EBITDA und geringere Abschreibungen.
Verhaltene Marktaktivität in 3M 2026
Die Assets under Management (AUM) blieben zum 31. März 2026 mit 55,8 Mrd.
EUR nahezu stabil (31. Dezember 2025: 56,2 Mrd. EUR), wobei sich Bewertungs-
oder Währungseffekte nicht wesentlich im Berichtsquartal auswirkten.
Die Transaktionsaktivität für Kunden war in 3M 2026 verhalten, was auf die
erhöhte Unsicherheit und Marktvolatilität zurückzuführen war, die durch
verschärfte geopolitische Spannungen verursacht wurden. In 3M 2026 zeigten
Kunden eine generell abwartende Haltung, um die möglichen Auswirkungen der
geopolitischen Spannungen auf die Zinsvolatilität und die Bewertungen von
Vermögenswerten einzuschätzen. Die abgeschlossenen (closed) Ankäufe beliefen
sich auf 0,2 Mrd. EUR (3M 2025: 0,9 Mrd. EUR). Gleichzeitig verblieben auch
die abgeschlossenen (closed) Verkäufe mit 0,2 Mrd. EUR (3M 2025: 0,1 Mrd.
EUR) auf einem niedrigen Niveau.
Die erhöhte geopolitische Unsicherheit wirkte sich auch auf das von Kunden
eingeworbene Eigenkapital aus, das sich auf 0,1 Mrd. EUR belief (3M 2025:
0,2 Mrd. EUR). Zum 31. März 2026 beliefen sich die ausstehenden offenen
Eigenkapitalzusagen, die für Investitionen für Kunden über verwaltete Fonds
zur Verfügung stehen, auf 1,3 Mrd. EUR (31. Dezember 2025: 1,3 Mrd. EUR),
wodurch PATRIZIA die Flexibilität behält, bei sich bietenden Gelegenheiten
zu investieren und die AUM zu steigern.
Trotz dieses Umfelds sicherte sich PATRIZIA von EIB Global (Europäische
Investitionsbank) eine neue Kapitalzusage für seine Investmentstrategie zur
Energiewende, was die anhaltende Nachfrage der Investoren nach thematischen
Investitionen in Sachwerte unterstreicht.
Finanzausblick für 2026 bestätigt
Die geopolitischen Spannungen haben sich nicht auf die Finanzergebnisse des
Unternehmens ausgewirkt, da das Geschäftsmodell dank eines hohen Anteils an
wiederkehrenden Gebühren und soliden Balance Sheet Investments deutlich
widerstandsfähiger geworden ist.
Somit bleibt der im März 2026 vorgelegte Finanzausblick für das
Geschäftsjahr 2026 unverändert, wobei die Geschäftsführung folgendes
erwartet:
* AUM in einer Spanne von 55,0 - 60,0 Mrd. EUR zum Jahresende 2026, ohne
Berücksichtigung möglicher Währungseffekte
* EBITDA in einer Spanne von 60,0 - 75,0 Mio. EUR (2025: 63,0 Mio. EUR)
und
* EBITDA Marge in einer Spanne von 22,0 - 26,5% (2025: 22,9%).
Asoka Wöhrmann, CEO der PATRIZIA SE, kommentiert: "Während die
Kundenaktivität in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 verhalten blieb,
zeigt unsere finanzielle Performance die Widerstandsfähigkeit,
Profitabilität und Skalierbarkeit unserer Plattform. Gleichzeitig setzen wir
Kapital gezielt ein und treiben wichtige Initiativen in den Bereichen
Living, Infrastruktur und Asset Management Plattformen voran, um das
Unternehmen so zu positionieren, dass es von der nächsten Phase des Zyklus
profitieren kann. Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass
Investitionslösungen in unseren identifizierten "DUEL"-Megatrends -
Digitalisierung, Urbanisierung, Energiewende sowie modernes Leben - das
langfristige Wachstum weiterhin stützen werden."
Martin Praum, CFO der PATRIZIA SE, ergänzt: "Unsere Ergebnisse spiegeln die
anhaltende Verbesserung der Ertragsqualität und der operativen Effizienz
wider. Die in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen schlagen sich nun in
einer deutlich höheren Profitabilität, einer schlankeren Kostenbasis und
einer verbesserten finanziellen Flexibilität nieder."
PATRIZIA: Investmentmanager für internationale smart Real Assets
PATRIZIA bietet seit mehr als 40 Jahren Investitionsmöglichkeiten in smart
Real Assets für institutionelle, semi-professionelle und private Anleger,
mit Fokus auf Immobilien und Infrastruktur. Die Investmentlösungen von
PATRIZIA basieren auf den "DUEL"-Megatrends - Digitalisierung,
Urbanisierung, Energiewende sowie modernes Leben - und nutzen die Chancen,
die sich aus diesen transformativen globalen Veränderungen ergeben. PATRIZIA
managt derzeit ein verwaltetes Vermögen von ungefähr 56 Mrd. EUR (AUM) und
beschäftigt rund 800 Mitarbeiter an 26 Standorten weltweit.
PATRIZIA hat sich seit seiner Gründung dem Ziel verschrieben, einen
positiven Beitrag zu leisten. Seit 1992 engagiert sich das Unternehmen in
enger Zusammenarbeit mit dem Bunten Kreis in Deutschland für die Nachsorge
schwerstkranker Kinder. Seit 1999 hat die PATRIZIA Foundation mehr als
800.000 Kindern und Jugendlichen weltweit Zugang zu Bildung,
Gesundheitsversorgung und einem sicheren Zuhause verschafft, um ihnen ein
besseres, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.patrizia.ag und
www.patrizia.foundation
Kontakt
Dr. Janina Rochell
Director Investor Relations
Phone:+49 69 643505-1229
Mobile: +49 151 64085881
investor.relations@patrizia.ag
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Quelle: dpa-AFX