Die anhaltend winterlichen Temperaturen und die historisch tiefen Gasspeicherstände in Deutschland wirken sich nun auch auf den Preis aus. Die europäische Gas-Benchmark TTF ist am Donnerstag um satte acht Prozent nach oben gesprungen. Das könnte allerdings lediglich der Anfang eines steilen Anstiegs in den kommenden Tagen und Wochen gewesen sein.
Die deutschen Gasspeicher sind am Donnerstag auf einen Stand von 21,7 Prozent gefallen und liegen damit 0,7 Prozentpunkte unter dem Vortagswert von 22,4 Prozent. Sinkt der Füllstand in diesem Tempo weiter, dann liegt er schon Anfang nächster Woche unter der kritischen 20-Prozent-Marke.
Trotz dieser Tatsache gibt es bislang keine Reaktion seitens der Politik. Im Gegenteil: In der Sondersitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie am Dienstag gab sich Ministerin Katherina Reiche gelassen (DER AKTIONÄR berichtete).
Ein Grund dafür war sicher auch der niedrige Gaspreis, welcher zum Zeitpunkt der Sitzung im Bereich von 30 Euro pro Megawattstunde (MWh) und damit weit unter seinen Höchstständen jenseits der Marke von 150 Euro im Jahr 2022 notierte. Doch bekanntlich entstehen Krisen zunächst schleichend – und dann plötzlich. So stieg der Gaspreis seit Dienstagabend bereits um knapp 15 Prozent an und könnte sich in den kommenden Tagen umso schneller nach oben schrauben, je weiter die Füllstände und damit auch die Ausspeisegeschwindigkeit fallen.
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