Die Gasspeicher sinken weiter – und das wieder schneller als in den letzten Tagen. Am Mittwoch lag der Füllstand bei 22,4 Prozent, 0,7 Prozentpunkte unter dem Vortageswert. Während Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche weiterhin kein Problem sieht, sprechen Experten mittlerweile sogar davon, dass nur noch beten helfe.
Am Dienstag fand die Sondersitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie statt, bei der sich Reiche unter anderem zur aktuellen Situation rund um die Füllstände der Gasspeicher äußern musste. Wie ntv berichtete, sei dem Ministerium zufolge die Lage am Markt deutlich besser als im Vorjahr und die Versorgung für den laufenden Winter gesichert. Einen Eingriff halte man deshalb nicht für notwendig.
Die Rechnung dürfte allerdings nicht aufgehen, denn im Jahr 2025 erreichten die Speicherstände erst am 28. März ihren niedrigsten Stand – dieser betrug damals 28,73 Prozent. Ab April nahmen die Speicherstände dann wieder zu.
Das bedeutet, aus den deutschen Speichern wird voraussichtlich noch über die nächsten fünf Wochen hinweg Gas entnommen. Angesichts dieser Tatsache schrieb Die Zeit am Dienstag nach der Sondersitzung: „Der Fachmann, der wie kein anderer den deutschen Gasmarkt kennt, will nicht zitiert oder erkannt werden und gilt nicht als Panikmacher. Aber er sagt: Alle in der Branche beten jetzt für warmes Wetter."
Hoffnung auf warmes Wetter scheint also die Strategie der Bundesregierung zu sein – allen voran Katherina Reiche. Wer hingegen nicht auf das Wetter vertrauen und sein Depot stattdessen gegen eine Gasmangellage absichern möchte, greift zum Aktien-Report „Notfallplan Gas“. Darin enthalten sind neben weiteren Informationen zur aktuellen Lage eine Aktienempfehlung sowie drei exklusive Optionsscheine mit hohen dreistelligen Renditechancen. Hier noch zugreifen, bevor es zu spät ist.
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