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21.10.2019 Marion Schlegel

Evotec-Partner mit top Daten: Aktie gewinnt 16% – ist das erst der Anfang?

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Evotec

Das europäische Biotech-Unternehmen Abivax hat zum Wochenstart beeindruckende Studienergebnisse präsentiert. Veröffentlicht wurden neue 12-Monats-Daten einer klinischen Phase-21-Erhaltungsstrudie mit dem Leitprodukt von Abivax, ABX464, zur Behandlung von Colitis ulcerosa. Drei Viertel der Patienten, die alle resistent gegen Immunmodulatoren, anti-TNF-alpha, Vedolizumab und/oder Steroide waren, erreichten eine klinische Remission (Symptomfreiheit), so Abivax in einer Mitteilung.

Es besteht ein sehr hoher medizinischer Bedarf im Bereich entzündliche Darmerkrankungen, da bisherige Optionen schnell an Wirksamkeit verlieren. Allein von Colitis Ulcerosa sind in den G7-Staaten rund 2,7 Millionen Menschen betroffen.

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Dr. Jean-Marc Steens, Chief Medical Officer von Abivax, sagte: „Unsere neuen Daten übertreffen unsere Erwartungen hinsichtlich Anwendungssicherheit und Wirksamkeit während der 12-Monats-Erhaltungsstudie.“ Zudem zeigt sich Steens zuversichtlich:„Dieser Wirkstoffkandidat hat das Potential, die Lebensqualität von Patienten, die an Colitis ulcerosa und anderen Entzündungskrankheiten wie Morbus Crohn und rheumatoider Arthritis leiden und die derzeit nur begrenzte Behandlungsoptionen haben, signifikant zu verbessern.” Vor Kurzem hat Abivax bereits eine Studie in rheumatoider begonnen.

Auch das Hamburger Biotech-Unternehmen, Evotec, verspricht sich von Abivax einiges. Vor zwei Jahren sind beide Gesellschaften eine strategische Kollaboration eingegangen. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung innovativer Behandlungsmöglichkeiten für mehrere schwere Infektionskrankheiten.

ABIVAX (WKN: A14UQC)

Die Aktie von Abivax reagiert auf die starken Daten mit einem deutlichen Kurssprung von gut 16 Prozent auf 9,17 Euro. Gelingt nun auch der Sprung über das Julihoch 2019 bei 9,85 Euro, wäre der Weg frei in Richtung Maihoch bei 11,00 Euro. Die Aktie ist hochspekulativ, kann das Unternehmen jedoch tatsächlich auch in den kommenden Studien überzeugen, ist das Potenzial enorm. Dann wäre die aktuelle Bewertung von gut 100 Millionen Euro klar zu niedrig.

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