22.10.2019 Marion Schlegel

Evotec-Aktie: Jetzt schlägt die Deutsche Bank zu

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Evotec
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Die Geduld der Anleger von Evotec wird auf eine harte Probe gestellt. Die Aktie der in Hamburg ansässigen Biotech-Gesellschaft kommt einfach nicht in die Gänge. Derzeit kämpft das Papier mit der Verteidigung des Oktober-Tiefs 2019 von 19,22 Euro. Ein Rutsch darunter hätte wohl einen Test des Augusttiefs bei 18,19 Euro zur Folge. Auch ein positver Analystenkommentar der Deutschen Bank kann dem Papier nicht auf die Sprünge helfen.

Evotec (WKN: 566480)

Die Deutsche Bank hat die Evotec-Aktie in ihre „European Mid-Caps Best Ideas"-Liste der acht aussichtsreichsten Werte aufgenommen. Die Einstufung wurde auf "Buy" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Seit dem Start im Januar 2019 habe dieses Portfolio eine Rendite von mehr als 20 Prozent eingebracht und sich damit deutlich besser als der Vergleichsindex „STOXX 200 European Smaller Companies" entwickelt, teilte die Deutsche Bank in einer am Dienstag vorliegenden Studie mit. Der Wirkstoffforscher Evotec dürfte seine zuletzt gesunde Entwicklung im zweiten Quartal fortsetzen und könnte die Jahresziele durchaus nochmals erhöhen.

Evotec wird am Dienstag, 12. November seine Neunmonatszahlen vorlegen. Möglicherweise können diese wieder neuen Schwung in die Aktie bringen. Bis Anfang Dezember präsentiert Evotec zudem auf sechs Konferenzen, die ebenfalls für positive Signale sorgen könnten. Darunter am 20. November die „Jefferies 2019 London Healthcare Conference“ und am 3. Dezember die „Berenberg European Corporate Conference“. Zudem erwaret DER AKTIONÄR in diesem Jahr noch die eine oder andere News von Unternehmensseite.

Die aktuellen Kurse bei Evotec sind langfristig klare Kaufkurse. Auch Vorstand Werner Lanthaler hat das günstige Niveau Ende August zum Zukauf genutzt. Er Aktien von Evotec zu 18,87 Euro gekauft – und zwar in einem Volumen von 188.660,59 Euro. Aus charttechnischer Sicht würde jedoch erst der Sprung über die 200-Tage-Linie, die im Bereich von 22 Euro verläuft, ein Kaufsignal generieren.

(Mit Material von dpa-AFX)