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20.11.2020 Marion Schlegel

Dividenden-Perle Novartis gibt weiter Gas – auch im Kampf gegen Corona

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Novartis

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat sich von der australischen Mesoblast eine exklusive Lizenz für eine potenzielle Behandlungsmöglichkeit von akutem Lungenversagen gesichert. Die Lizenz- und Kooperationsvereinbarung umfasst die Entwicklung, Vermarktung und Herstellung von Remestemcel-L, teilte der schweizerische Pharmakonzern am Donnerstagabend mit.

Remestemcel-L sei die erste potenzielle erste Therapie für akutes Lungenversagen, fachsprachlich auch Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS). In der Vereinbarung eingeschlossen sei auch die Behandlung von ARDS in Zusammenhang mit Covid-19.

Das Präparat werde derzeit bei ARDS in Verbindung mit Covid-19 in einer laufenden Phase-3-Studie untersucht, hieß es weiter. Der Pharmakonzern beabsichtige nun, nach deren Abschluss den Start einer zulassungsrelevanten Studie mit Remestemcel-L bei ARDS, das nicht mit Covid-19 in Verbindung stehe.

Finanzielle Details des Deals wurden nicht genannt.

Das ist doch mal eine positive Meldung, nachdem Novartis zuletzt einen Rückschlag in seinen Corona-Bemühungen verzeichne musste. So wurden vor Kurzem in der Can-Covid-Studie die gesteckten Ziele nicht erreicht. In der Studie sollte die Wirksamkeit und Sicherheit des Mittels Canakinumab bei hospitalisierten Patienten getestet werden, die eine Covid-19-bedingte Lungenentzündung haben und unerwünschte Reaktionen auf Arzneimittel gezeigt haben. Die Studienziele konnten hier nicht erreicht werden.

Die Aktie von Novartis konnte sich zuletzt peu à peu nach oben arbeiten. Nun ist das Papier am wichtigen Widerstand in Form der 200-Tage-Linie angelangt. Gelingt nun der Aktie der Ausbruch darüber, wäre dies endlich wieder ein positives Signal für die Aktie. Nicht zu verachten in jedem Fall weiterhin: Novartis ist ein starker Dividendenzahler. Die Dividendenrendite beträgt derzeit 3,8 Prozent.

(Mit Material von dpa-AFX)