Sehr erfreulich liefen die ersten Handelstage 2026 bei Nordex. Der Turbinenbauer kletterte von einem Mehrjahreshoch zum nächsten und hat sich zum Tief im Januar 2025 mittlerweile mehr als verdreifacht. Neue Kursziele von Seiten der Analysten und eine Meldung über neue Aufträge in Spanien verleihen weiteren Schwung.
Bereits Ende 2025 hat Nordex mehrere Aufträge aus Spanien mit einer Gesamtleistung von 246 Megawatt erhalten, wie nun bekannt wurde. 38 Turbinen soll der Konzern dafür installieren, Projekte in vier Provinzen des Landes werden beliefert.
Einer der Aufträge kommt von Nadara – laut Nordex einer der größten unabhängigen Onshore-Winderzeuger (IPP) in Europa. „Wir sind stolz darauf, Nadara als neuen Partner in Spanien willkommen zu heißen und ihren Einstieg in den spanischen Windenergiemarkt zu unterstützen“, sagte Francisco Cejudo, Vertriebsleiter Spanien bei Nordex. „Mit allen neuen Projekten festigt die Nordex Group ihre Präsenz auf dem spanischen Markt weiter, wo wir auch im Jahr 2025 erneut eine führende Position bei Neuaufträgen einnehmen.“
Positive Impulse kamen darüber hinaus am Donnerstag aus den Reihen der Analysten. Goldman Sachs hat das Kursziel für den MDAX-Titel von 31,90 Euro auf 34,50 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Ähnlich schätzt die Deutsche Bank die Lage ein: Hier lautet der faire Wert nun 34,00 Euro statt zuvor 30,00 Euro und das Votum ebenfalls weiter „Buy“.
Es läuft weiter rund bei Nordex. Die Kursentwicklung spricht für sich. Vor allem die starke Entwicklung der Margen wird am Markt honoriert und könnte weiter für Auftrieb sorgen. Die Auftragsbücher sind ohnehin prall gefüllt, zudem hilft der Fokus auf Onshore-Windkraft – da vor allem der Offshore-Bereich wegen des politischen Gegenwinds in den USA unter Druck steht. DER AKTIONÄR bleibt bullish gestimmt und rät, die Gewinne laufen zu lassen.
08.01.2026, 09:07