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23.10.2020 Marion Schlegel

Daimler erhöht nach starkem Quartal die Gewinnprognose

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Daimler

Mit einem starken dritten Quartal im Rücken traut sich der Autobauer Daimler für dieses Jahr nun wieder etwas mehr zu als bisher. Am Ende werde man zwar bei Absatz und Umsatz weiter unter dem Niveau des Vorjahres landen, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen werde nun aber in der gleichen Größenordnung ausfallen, teilte der Konzern am Freitag mit. 2019 hatte Daimler hier 4,3 Milliarden Euro erzielt. Bisher war Daimler davon ausgegangen, aufgrund der massiven Folgen der Coronakrise überall unter dem 2019er-Wert zu bleiben.

Daimler (WKN: 710000)

Nachdem die Krise Daimler im zweiten Quartal noch tief in die roten Zahlen gestürzt hatte, profitierte der Konzern im dritten Quartal nach eigenen Angaben von einer unerwartet schnellen Markterholung und zudem von seinen strikten Maßnahmen für mehr Effizienz und Kostendisziplin.


Aufgrund eines überzeugenden Produktportfolios und einer positiven Markterholung haben wir im dritten Quartal eine gute Geschäftsentwicklung verzeichnet. Wir haben unsere umfangreichen Maßnahmen zur Kostenkontrolle und zum Cash Management erfolgreich vorangetrieben. Mit diesem Schwung sind wir auf dem richtigen Weg, um unser Geschäft wetterfester zu machen. Die Transformation von Daimler ist allerdings ein Langstreckenrennen. Wir halten das Tempo weiter hoch - fokussiert und mit hoher Disziplin.

Harald Wilhelm, Mitglied des Vorstands der Daimler AG

Mit 40,3 Milliarden Euro lag der Umsatz im dritten Quartal um sieben Prozent unter dem des Vorjahresquartals. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von 2,05 Milliarden Euro – 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Den Gewinn vor Zinsen und Steuern in Höhe von knapp 3,1 Milliarden Euro hatte Daimler schon vor einer Woche mitgeteilt.

Quelle: Daimler

Die Aktie von Daimler reagiert am frühen Morgen mit einem Plus von gut zwei Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss am Donnerstag. Bereits in den vergangenen Wochen konnte die Aktie deutlich zulegen. Anleger bleiben an Bord.

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(Mit Material von dpa-AFX)