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16.10.2020 Michel Doepke

AKTIONÄR-Hot-Stock Vow: Spannende Kooperation im Kampf gegen Plastik

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Vow

Das norwegische Unternehmen Vow (vormals Scanship) ist in erster Linie für saubere Technologien auf Schiffen bekannt. Mit der Übernahme der französischen ETIA hat sich die Gesellschaft jedoch breiter aufgestellt und landbasierte Anwendungen ins Portfolio aufgenommen. Im Rahmen einer neuen Partnerschaft soll es nun Plastik an den Kragen gehen – an der Börse findet die Meldung regen Anklang.

Interessante Technologie

Vow (steht für "Valorization of Waste") und Tinfos haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um die Onshore-Lösung "Plastic to Electricity" von Vow in ausgewählten Ländern und Märkten fortan zu vertreiben. Der Startschuss soll in Indonesien fallen.

Die Lösung, die in Indonesien angeboten werden soll, sei mobil und containerbasiert. Sie wandelt laut Vow Kunststoffabfälle durch Pyrolyse in Strom um. Die Lösung werde Diesel in der lokalen Stromerzeugung ersetzen, heißt es.

Die Vow-Aktie kann von der hochinteressanten Kooperation profitieren und an der Heimatbörse in Norwegen zwischenzeitlich zweistellig zulegen. Damit scheint die jüngste Konsolidierung beendet. DER AKTIONÄR begleitet Vow inzwischen seit gut einem Jahr. Erstmals wurde der Wert im Aktienreport "Clean-Tech-Boom – der nächste 100-Prozent-Strike" zu Kursen um die 1,75 Euro vorgestellt.

Vow (WKN: A111AY)

Die Entwicklung seither kann sich sehen lassen. Und das, obwohl die Kreuzfahrtindustrie, ein wichtiger Kundenzweig von Vow, in der wohl größten Krise aller Zeiten steckt. Dennoch wussten die Norweger im ersten Halbjahr mit einer starken operativen Entwicklung zu überzeugen. Dank der breiten Palette an hochinnovativen Lösungen steht die Gesellschaft ohnehin vor einer großen Zukunft. Der jüngste Deal mit Tinfos ist ein weiteres Puzzlestück der spannenden Cleantech-Story – bei Schwäche bleibt die Aktie ein spekulativer Kauf.