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07.04.2021 Laurenz Föhn

AFC Energy: Deal mit einem saudi-arabischen Unternehmen

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AFC Energy

Der englische Elektrolyse-Spezialist AFC Energy scheint die Korrektur vorerst beendet zu haben. Der jüngste charttechnische Aufwärtstrend wurde am Dienstag mit einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) untermauert. Vor dem Hintergrund der Extreme E Championship in Saudi-Arabien hat man mit Altaaqa eine langfristige Partnerschaft verkündet.

Ambitioniertes Ziel

Beide Unternehmen beabsichtigen Lösungen zur emissionsfreien Stromerzeugung mit Wasserstoff in Saudi-Arabien und dem gesamten Nahen Osten zu entwickeln. Das Ziel sei, die Marktführerschaft für zuverlässige und sichere "Hydrogen-to-Power"-Lösungen für verschiedene Industrie-Segmente und Anwendungen in dieser Region zu erlangen.

Altaaqa, ein Unternehmen der Zahid Group, besitzt und betreibt eine der größten mobilen Dieselgenerator-Mietflotten der Welt mit einer Gesamtkapazität von zwei Gigawatt. Zukünftig möchte das saudische Unternehmen eine Vorreiterrolle beim Übergang zu nachhaltigen Kraftstoffen einnehmen. Hierfür beteiligen sich die Saudi-Araber an der Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft und des Ökosystems im Wüstenstaat.

Im Einklang mit dem Königreich

Dieses Engagement ist ganz im Sinne des Kronprinzen Mohammed bin Salman. Er plant im Rahmen seiner Vision 2030, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Die sogenannte „Saudi Green Initiative“ soll wesentlich zur Erreichung der globalen Klimaziele beitragen. Man hat sich zum Ziel gesetzt, die Kohlenstoffemissionen in der Region um 60 Prozent zu reduzieren.

AFC Energy (WKN: A0MNJ0)

Die AFC-Energy-Aktie sieht charttechnisch gut aus, nachdem der Abwärtstrend gestoppt wurde. Anleger sollten jedoch abwarten, ob aus dieser Absichtserklärung mit Altaaqa tatsächlich nennenswerte Umsätze generiert werden können. Angesichts der hohen Bewertung drängt sich kein Kauf auf. Watchlist!