Öl, Öl, Öl – kaum ein Thema bewegt die Märkte derzeit so stark. Die Spannungen im Nahen Osten zeigen erneut, wie sensibel die Energiemärkte reagieren. Schon kleine Veränderungen können große Auswirkungen auf Angebot, Preise und damit auch auf die Gewinne der Produzenten haben. Für viele Öl- und Gasunternehmen bedeutet das aktuell vor allem eines: deutlich steigende Einnahmen.
Denn höhere Ölpreise wirken direkt auf die Gewinne. Viele Förderunternehmen verdienen aktuell deutlich mehr Geld als noch vor wenigen Jahren. Ein großer Teil dieser Mittel landet nicht in neuen Projekten, sondern wird an die Aktionäre ausgeschüttet.
Genau hier setzt der neue Aktien-Report von Michael Herrmann an. Der Experte stellt 3 Unternehmen aus dem Öl- und Gassektor vor, die aktuell besonders hohe Dividenden bieten.
Alle 3 verfolgen dabei unterschiedliche Strategien. Einer der Konzerne gehört zu den großen Produzenten und profitiert von sehr niedrigen Förderkosten. Ein anderer konzentriert sich bewusst auf politisch stabile Regionen mit attraktiven Offshore-Feldern. Der dritte setzt auf ein spezielles Geschäftsmodell: Statt selbst zu fördern, verdient das Unternehmen an Lizenzgebühren aus zahlreichen Öl- und Gasprojekten.
Gerade dieses Modell kann in Zeiten hoher Energiepreise besonders lukrativ sein. Steigen Öl- und Gaspreise, steigen auch die Einnahmen aus den Förderrechten.
Was alle 3 Unternehmen gemeinsam haben: sehr starke Cashflows, eine klare, aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik und Dividendenrenditen deutlich über dem Branchenschnitt – in der Spitze derzeit bis zu 11,7 Prozent. Noch wichtiger: Keines der drei ist direkt im Hochrisiko-Gebiet Iran/Nahost aktiv, die Geschäftsmodelle profitieren also vom hohen Ölpreis, ohne dass die Unternehmen selbst im Zentrum der Konfliktregion operieren.
Heute, 10:00