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Hedgefonds-Legende Druckenmiller setzt auf Stablecoins: Diese Aktie profitiert

Hedgefonds-Legende Druckenmiller setzt auf Stablecoins: Diese Aktie profitiert
Philipp Schleu Heute, 09:01 Philipp Schleu

Die Wall-Street-Legende Stanley Druckenmiller blickt nach vorne. Der ehemalige Hedgefonds-Manager, der mit Duquesne Capital über Jahrzehnte eine durchschnittliche Rendite von 30 Prozent pro Jahr erzielte, ohne auch nur ein einziges Verlustjahr zu verzeichnen, hat eine klare Prognose für die Finanzwelt: In zehn bis 15 Jahren werden globale Zahlungen nicht mehr über das klassische Bankensystem, sondern über Stablecoins abgewickelt. Von diesem Trend dürften vor allem Player wie der Marktführer Circle profitieren.

Der Grund: Geschwindigkeit und Kosten. Druckenmiller bezeichnet die Blockchain-Technologie als „unglaublich produktivitätssteigernd“. Während traditionelle Banküberweisungen oft Tage dauern und teure Intermediäre erfordern, ermöglichen Stablecoins nahezu Echtzeit-Transaktionen zu einem Bruchteil der Gebühren.

Vom Vertrauensverlust zum digitalen Wandel

Druckenmiller sieht den Aufstieg der digitalen Assets auch als direkte Antwort auf die Geldpolitik der Notenbanken. Bereits 2021 kritisierte er Jerome Powell und seine Kollegen scharf. Das schwindende Vertrauen in Zentralbanken treibt den Bedarf nach alternativen, dezentralen Infrastrukturen. Die Industrie reagiert bereits: Unternehmen wie Western Union, MoneyGram und Zelle arbeiten intensiv an Systemen für Stablecoin-Abwicklungen, gestützt durch einen stabileren regulatorischen Rahmen in den USA.

Bitcoin bleibt für den Investor ein Fremdkörper

Trotz seiner Begeisterung für die technologische Basis bleibt Druckenmiller beim Thema Bitcoin skeptisch. Er hält die Kryptowährung weiterhin für eine „Lösung, die ein Problem sucht“. Während er Stablecoins als effizientes Werkzeug für den Zahlungsverkehr einstuft, verweigert er Bitcoin den Status eines echten Wertaufbewahrungsmittels.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Für den Vermögensschutz setzt er weiterhin auf Gold. Das Edelmetall ist für ihn eine „5.000 Jahre alte Marke“, die in seiner Anlagestrategie den Vorzug genießt. Auch wenn er zugibt, dass er Bitcoin hätte kaufen sollen, überzeugt ihn der Nutzen für das digitale Ökosystem im Vergleich zu Stablecoins nicht.

Während die Debatte um Bitcoin als digitales Gold weitergeht, festigen Firmen wie Circle ihre Stellung als Infrastruktur-Gewinner der neuen Finanzwelt. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR in Ausgabe 11/26 gefolgt sind, halten weiterhin am Stablecoin-Champion fest.

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