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Tesla‑Aktie: Eine halbe Million Stunden Schule für Optimus

Tesla‑Aktie: Eine halbe Million Stunden Schule für Optimus
Space Exploration Technologies Corp. - %
Ingo Nix Heute, 14:10 ‧ Ingo Nix
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Tesla füttert seinen Roboter mit Daten wie nie zuvor und baut inzwischen mehrere Hundert Stück pro Woche. Bis Jahresende soll sich beides noch einmal kräftig vergrößern. Doch reicht Masse, damit Optimus wirklich dazulernt?

Eine halbe Million Stunden. So viel Trainingsmaterial hat Tesla inzwischen für seinen humanoiden Roboter Optimus gesammelt, berichtet das US-Techportal The Information. Bis Jahresende soll sich der Bestand verdoppeln. Der Grund ist einfach: Ein Roboter lernt wie ein Lehrling – je mehr Situationen er gesehen hat, desto besser kommt er mit Neuem zurecht.

Tesla: Vom Versuchslabor ans Fließband

Parallel zieht die Produktion an. Im zweiten Quartal liefen pro Woche einige Dutzend Optimus vom Band, im August bereits mehrere Hundert – rund zehnmal so viel. Bis Ende 2026 peilt Tesla mehr als 1.000 Roboter pro Woche an, langfristig plant das Management rund 20.000. Gebaut wird in Fremont auf der Linie, auf der bis Mai Model S und Model X entstanden. Die meisten Roboter bleiben vorerst im Haus: Sie testen, trainieren und sammeln Daten – und füllen damit die Bibliothek, aus der Optimus lernt. Auch an der Hardware wird gefeilt. Jede Hand besteht aus mehr als 100 Kleinteilen, das Modell des kommenden Jahres erhält einen austauschbaren Handschuh mit den Berührungssensoren. Verkaufen könnte Tesla den Roboter ab Ende 2027, zunächst per Leasing an Geschäftskunden.

Hände und Unterarme werden jedoch noch von Hand montiert, viele Roboter müssen nachgearbeitet werden, Berührungssensoren arbeiten unzuverlässig, und die Qualität der Zulieferteile schwankt. Zudem braucht Optimus noch Tage, um selbst einfache neue Aufgaben zu lernen, und verhält sich in ungewohnten Situationen unberechenbar. Die Stückzahl ist nicht mehr der Engpass – das Gehirn ist es, und die Hände sind es ebenso.

Tesla (WKN: A1CX3T)

Im vorbörslichen Handel in den USA notiert die Aktie bei rund 370 Dollar und damit rund 26 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch bei 498,83 Dollar. Als Unterstützung dienen die 20-Tage-Linie bei 367 Dollar und die 50-Tage-Linie bei 348 Dollar. 

Ob die Datenoffensive reicht, um aus dem Werksroboter ein Produkt zu machen, könnten die nächsten Quartalszahlen im Oktober zeigen. 

Raketen ins All, Starlink rund um den Globus, dazu die KI und Optimus: Das Universum von Elon Musk bietet gleich mehrere Zukunftsvisionen. Tesla ist keine laufende Empfehlung, jedoch setzt das AKTIONÄR-Depot weiterhin auf SpaceX. 

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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Tesla, SpaceX.

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Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: SpaceX.

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