24.09.2019 Nicola Hahn

Facebook übernimmt CTRL-labs – Zuckerbergs Vision der Zukunft

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Der Social-Media-Gigant Facebook übernimmt CTRL-labs, ein New Yorker Start-up, das sich darauf spezialisiert hat, Geräte mit Hilfe der Gedanken zu steuern. Genaue Angaben zum Deal wurden nicht genannt, allerdings sagte ein Sprecher von Facebook, dass es sich um einen Übernahmepreis unter einer Milliarde Dollar gehandelt habe.

CTRL-labs wurde 2015 von zwei Studenten der Neurowissenschaften gegründet. Im Februar erhielt das Start-up in einer Finanzierungsrunde rund 28 Millionen Dollar von Amazons und Googles Risikokapitalfonds.

Doch was macht das Startup aus New York eigentlich genau und wie könnte es in Facebooks Profil passen?

CRTL-labs benutzt ein Armband, welches mit Sensoren ausgestattet ist, um die Signale, die über die Nerven an beispielsweise die Hand gesendet werden, zu entschlüsseln. Anschließend werden die Signale in ein digitales Signal übersetzt (siehe Video unten).

Facebook arbeitet bereits seit 2016 an solchen Lösungen. Die Vision: Menschen sollen zukünftig noch einfacher miteinander kommunizieren. Ein Smartphone könnte so zum Beispiel ohne Berühren bedient werden.

Auch der Tech-Miliardär und Tesla-Chef Elon Musk stellte erst vor Kurzem Fortschritte seines Unternehmens Neural Link vor, welches eine reibungslose Kommunikation zwischen dem menschlichen Gehirn und Computern herstellen will. In der Fachsprache spricht man von einem sogenannten „Brain-Computer-Interface“.

Was Facebook genau mit der Übernahme vor hat ist vorerst unklar. Die Aktie befindet sich aktuell nahe dem Jahreshoch bei 208,65 Dollar. Operativ läuft es bei dem Konzern weiterhin blendend. Das haben die Q2-Zahlen im Juli eindrucksvoll bewiesen. Einzig und allein die Untersuchungen der Wettbewerbsbehörden drücken zurzeit leicht auf die Stimmung der Anleger. DER AKTIONÄR bleibt jedoch grundsätzlich positiv gestimmt. Anleger bleiben dabei. 


Facebook (WKN: A1JWVX)

(Mit Material von dpa-AFX)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Facebook.