DAX stabilisiert sich – Rheinmetall, Bayer und Commerzbank steigen

DAX stabilisiert sich – Rheinmetall, Bayer und Commerzbank steigen
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Jan-Paul Fóri 10.07.2023, 17:40 ‧ Jan-Paul Fóri
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Zu Beginn der neuen Handelswoche hat der deutsche Aktienmarkt einen weiteren Erholungsversuch gestartet. Der DAX schloss mit einem Plus von 0,45 Prozent auf 15.673 Punkte. Allerdings stehen in dieser Woche mehrere wichtige Konjunkturdaten dies- und jenseits des Atlantiks auf der Agenda, so dass ein Ende der Talfahrt noch nicht absehbar ist.

Frische Impulse für den DAX könnten bereits am morgigen Dienstag die Verbraucherpreise für Deutschland liefern. Im Vorfeld erwarten Volkswirte einen Anstieg um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zur Wochenmitte blicken Anleger dann auf die US-Verbraucherpreise, bevor am Freitag die US-Erzeugerpreise veröffentlicht werden.

DAX (WKN: 846900)

Bei den DAX-Werten setzte sich die Rheinmetall-Aktie mit einem Plus von 2,8 Prozent an die Index-Spitze. Ein Großauftrag für das Luftlandefahrzeug Cracal bescherte dem Papier deutlichen Rückenwind. 

Spekulationen um einen Spin-off der Agrarchemiesparte bescherten der Bayer-Aktie indes einen leichten Kursanstieg. JPMorgan-Analyst Richard Vosser hält es jedoch für sinnvoller, wenn der Konzern seine Sparte wieder auf Kurs bringen würde. 

Positive Aussagen des Commerzbank-Privatkundenvorstands Thomas Schaufler trieben zudem die Commerzbank-Aktie an. Mit einem plus von rund zwei Prozent vergrößerte das Papier den Abstand zur 10-Euro-Marke und nähert sich nun dem Widerstand bei 10,75 Euro.

Abwärts ging es hingegen für die Aktie der Redcare Pharmacy. Grund für den Rücksetzer ist ein Bericht über die strittige Einlösung des E-Rezepts. Demnach stockt die Suche nach einer Alternative für den Online-Handel ohne physisches Auslesen der Karte. Zum Handelsschluss stand ein Minus von 3,07 Prozent an der Kurstafel. 

Gesenkte Jahresziele belasteten unterdessen den Spezialchemiekonzern Evonik. Mit einem Minus von 1,3 Prozent reagierten die Anleger aber relativ gelassen auf die Nachricht. Zuvor hatte bereits Lanxess bereits die Prognose gekappt. 

Mit Material von dpa-AFX.

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