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Bitcoin: Heftiger Rücksetzer – und nun?

Bitcoin: Heftiger Rücksetzer – und nun?
Foto: Sora
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Marion Schlegel Heute, 07:24 Marion Schlegel

Der Bitcoin stand in den vergangenen Tagen massiv unter Druck. Notierte er Mitte vergangener Woche noch bei gut 90.000 Dollar, ist er zuletzt sogar zeitweise unter die Marke von 75.000 Dollar gerutscht. Gleich mehrere Faktoren belasten derzeit die weltweit bekannteste Kryptowährung.

Zuletzt wurde Bitcoin sogar mit den Epstein-Files in Verbindung gebracht. Kevin Warsh, den US-Präsident Donald Trump neu für den Vorsitz der Notenbank vorgeschlagen hat, taucht in den Dokumenten auf. Daraus entwickelten sich wilde Gerüchte, die am Ende aber den Bitcoin belasteten. Sollte Kevin Warsh vom US-Senat bestätigt werden, würde er im Mai den aktuellen Fed-Chef Jerome Powell ablösen.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Was seit dem Jahreswechsel in jedem Fall Interesse vom Bitcoin abgezogen hat, ist das neue Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz (KStTG) der EU. Dieses beinhaltet umfassende Transparenz- und Meldepflichten für Krypto-Dienstleister. Krypto-Börsen müssen Transaktionen (Kauf, Verkauf, Tausch) automatisch an Steuerbehörden melden, um Steuerhinterziehung zu bekämpfen. Die neuen Vorschriften verringern die Anonymität im Krypto-Handel. Ab 2026 werden Transaktionsdaten über 40 Länder hinweg, einschließlich der EU-Staaten, ausgetauscht.

Zudem gibt es immer wieder Befürchtungen, was die Entwicklung des Quantencomputing angeht. Quantencomputing, eine derzeit mit Nachdruck erforschte Technologie, könnte möglicherweise die Sicherheit von Kryptowährungen beeinträchtigen, heißt es.

Der jüngste Rücksetzer beim Bitcoin ist heftig. Er lockt aber auch direkt wieder neue Käufer an (vgl. „Krypto-Blutbad am Wochenende: Bitcoin fällt unter 80.000 Dollar“). Dennoch: Kurzfristig bleibt das Risiko erhöhter Volatilität bestehen. Mittel- bis langfristig spricht die Kombination aus steigender Adoption und robuster Nachfrage jedoch weiterhin für den Bitcoin.

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Quelle: Börsenmedien AG

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.

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