Vonovia hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr gesteigert – maßgeblich getragen von höheren Mieteinnahmen. Darüber hinaus trugen auch zusätzliche Dienstleistungen rund um die Immobilie sowie Verkäufe von Beständen zum verbesserten operativen Ergebnis bei, wie Deutschlands größter Wohnimmobilienkonzern am Donnerstag mitteilte.
Die Prognosen für das laufende Jahr sowie die mittelfristigen Ziele bis 2028 wurden bestätigt. Gleichzeitig soll der Schuldenabbau beschleunigt werden. Der Konzern profitiert weiterhin von der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnraum in den Metropolregionen. Die durchschnittliche Monatsmiete erhöhte sich 2025 auf 8,38 Euro pro Quadratmeter und lag damit 4,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Auch operativ entwickelte sich das Geschäft positiv: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Jahresvergleich um 6,0 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren dabei unter anderem Dienstleistungen rund um Immobilien. Der auf die Aktionäre entfallende bereinigte Gewinn erhöhte sich auf 1,54 Milliarden Euro nach 1,46 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Die Dividende soll um 2,5 Prozent auf 1,25 Euro je Aktie angehoben werden.
Der CEO Luka Mucic betonte: „Ich bin jetzt seit etwas mehr als zehn Wochen Vorstandsvorsitzender von Vonovia. Mich beeindrucken das einzigartige Geschäftsmodell des Unternehmens, der sehr stabile Wachstumspfad des Vermietungsgeschäfts sowie die Chancen und das Wachstumspotenzial in den Non-Rental-Segmenten. Darin liegen die Stärken von Vonovia. Auf dieser Basis bestätigen wir unsere Prognose für 2026 und unsere Ziele für 2028. Außerdem sehe ich weitere Opportunitäten, die wir nutzen werden. Wir wollen das Wachstum beschleunigen, um zusätzlichen Wert zu schaffen. Dies erfordert auch ambitioniertere Ziele für die Verschuldung."
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Heute, 07:26