Der DAX ist am Donnerstag deutlich ins Minus gerutscht. Aus dem Handel ging er am Ende mit einem Verlust von 1,6 Prozent bei 24.763,12 Punkten. Und auch der Start in den letzten Handelstag der Woche sieht schwächer aus. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Freitagmorgen 0,2 Prozent tiefer auf 24.715 Punkte.
Die Lage im Nahen Osten bleibt ganz klar im Fokus, die sich zuletzt wieder verschärft hat. Vom Iran unterstützte Huthi-Milizen erklärten am Donnerstag, sie hätten zwei saudi-arabische Tanker im Roten Meer angegriffen. Die Ölpreise sind wieder deutlich angezogen. Darüber hinaus hat sich US-Präsident Donald Trump mit seiner Zollpolitik wieder zu Wort gemeldet. Wegen angeblich unzureichender Maßnahmen gegen Zwangsarbeit hat die US-Regierung auf die Einfuhren von 60 Handelspartnern einen Zoll von 10 beziehungsweise 12,5 Prozent angekündigt.
Auf der Terminseite stehen heute wieder einige Quartalszahlen auf dem Programm. Es berichten unter anderem Atoss Software, Volkswagen, Securitas und American Express. Im Blickfeld dürften zudem weiter die Zahlen von SAP und Intel stehen, die am Vorabend nach US-Börsenschluss veröffentlicht wurden. Zudem fällt der Blick auf die Allianz. Der Versicherer hat bei HSBC Life Singapore zugeschlagen.
Anleger dürften zudem weiterhin die Vortagesgewinner und -verlierer im DAX im Fokus haben. Daimler Truck, Qiagen, Merck, GEA Group und Rheinmetall waren hier am stärksten. Infineon, Commerzbank, Zalando, Deutsche Telekom und Deutsche Bank waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Die Ölpreise haben zuletzt wieder stark angezogen, Gold und Silber haben korrigiert. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Freitagmorgen knapp 101 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei gut 92 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 4.027 Dollar, eine Feinunze Silber 57,30 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 65.234 Dollar gehandelt.
Die US-Börsen standen am Donnerstag unter Druck. Der Leitindex Dow Jones Industrial hat ein Prozent nachgegeben auf 51.711,65 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verlor 1,2 Prozent auf 7.408,30 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete ein Minus von 1,9 Prozent auf 28.454,81 Punkte.
Auch an den wichtigsten asiatischen Märkten gibt es am Freitagmorgen rote Vorzeichen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 3,0 Prozent. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gibt 1,2 Prozent nach. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert 1,1 Prozent tiefer. Der südkoreanische KOSPI verliert sogar 5,5 Prozent.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
24.07.2026, 07:01
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