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Iran-Krieg: DAX schwächer, Öl höher, Asien tiefrot – Apple, BASF, Infineon, Bayer, Porsche im Fokus

Iran-Krieg: DAX schwächer, Öl höher, Asien tiefrot – Apple, BASF, Infineon, Bayer, Porsche im Fokus
Foto: Stonel/Shutterstock
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Marion Schlegel 08.06.2026, 07:03 Marion Schlegel

Der DAX hat am Freitag weitere Verluste hinnehmen müssen. Der deutsche Leitindex verlor 0,8 Prozent auf 24.759,05 Punkte. Auf Wochensicht summierten sich die Verluste sogar auf 1,4 Prozent. Und auch der Start in die neue Woche sind weniger freundlich aus. Der Broker IG taxiert den DAX am Montagmorgen ein Prozent tiefer auf 24.500 Punkte.

DAX (WKN: 846900)

Im Fokus steht einmal mehr die Lage im Nahen Osten. Die Spannungen haben dort zuletzt wieder klar zugenommen. Erstmals seit rund zwei Monaten hat der Iran Israel wieder mit mehreren Raketenangriffen ins Visier genommen. Auslöser war ein israelischer Schlag gegen die Hisbollah im Libanon. Die jüngste Eskalation schürt Sorgen vor einer erneuten direkten Konfrontation zwischen Teheran und Jerusalem. Gleichzeitig könnten die verschärften Spannungen auch die Aussichten auf eine mögliche Einigung zwischen dem Iran und den USA erheblich belasten. Die Ölpreise haben daraufhin zuletzt deutlich angezogen. Tourismuswerte wie TUI oder Lufthansa dürften heute dementsprechend unter Druck stehen.

Auf der Terminseite ist es zum Wochenstart recht ruhig. Es finden einige Hauptversammlungen statt – unter anderem bei Secunet und OHB. Bei BASF gibt es eine Investorenveranstaltung. Und bei Apple startet am Abend die Entwicklerkonferenz WWDC.

Anleger dürften außerdem die Gewinner und Verlierer vom Freitag im DAX weiter im Blick haben. Zalando, Beiersdorf, Henkel, Scout24 und Bayer waren hier am stärksten. Infineon, Mercedes-Benz, Qiagen, Merck und Vonovia waren hingegen am DAX-Ende zu finden. Zudem dürfte die Aktie der Porsche AG im Fokus stehen. Die Schweizer Großbank UBS hat das Papier von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel von 40 auf 60 Euro erhöht.

Die Ölpreise haben zuletzt wieder klar zugelegt, der Bitcoin arbeitet an einer Stabilisierung. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Montagmorgen knapp 97 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei knapp 94 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 4.308 Dollar, eine Feinunze Silber 67,69 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 62.760 Dollar gehandelt.

Öl Brent (ISIN: XC0009677409)

Die US-Börsen haben am Freitag nachgeben. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 1,4 Prozent auf 50.866,78 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verzeichnete ein Minus von 2,6 Prozent auf 7.383,74 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 gab sogar 4,8 Prozent auf 28.957,60 Zähler ab.

Deutlich unter Druck stehen am Morgen auch die asiatischen Börsen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert derzeit 4,1 Prozent. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert 1,7 Prozent tiefer. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong verliert 1,3 Prozent. Der südkoreanische KOSPI gibt sogar 5,5 Prozent nach.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

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