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Western Digital: Darum fällt die Aktie zweistellig

Western Digital: Darum fällt die Aktie zweistellig
Foto: Shutterstock
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Jan-Paul Fóri Heute, 09:42 Jan-Paul Fóri
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Western Digital hat am Mittwochabend nach US-Börsenschluss die Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt. Dabei konnte der Festplattenhersteller die Erwartungen beim Umsatz und Gewinn je Aktie toppen, patzte jedoch beim Ausblick. Anleger straften das Papier, das zuvor im bisherigen 52-Wochen-Verlauf um 635 Prozent gestiegen war, daher gnadenlos ab. 

Wie DER AKTIONÄR berichtete, hatte der Markt im Vorfeld einen Umsatzanstieg um 40 Prozent auf 3,68 Milliarden Dollar erwartet. Geliefert hat Western Digital einen Erlös von 3,75 Milliarden Dollar. Auch der Gewinn je Aktie fiel mit 3,56 Dollar deutlich besser als die von Analysten geschätzten 3,32 Dollar aus. 

Das Haar in der Suppe war jedoch – wie zu erwarten war – der Ausblick. Für das laufende Quartal stellte Western Digital einen Erlös von 4,1 Milliarden Dollar in Aussicht und damit nur leicht mehr als die Analysten zuvor mit 4,06 Milliarden Dollar geschätzt hatten. CEO Irving Tan zeigte anlässlich der Zahlenvorlage dennoch zuversichtlich: „Da die weltweite Datenmenge weiterhin rasant wächst, starten wir mit großem Vertrauen in die Nachhaltigkeit der Nachfrage und einer zunehmend besseren Visibilität für unser Geschäft in das Geschäftsjahr 2027.“

Western Digital (WKN: 863060)

Der Ausblick genügte den Anlegern nicht: Nachbörslich fiel das Papier um elf Prozent. Aus charttechnischer Sicht steuert die Aktie damit auf die horizontale Unterstützung im Bereich der 450-Dollar-Marke zu. Wird diese durchbrochen, dürfte der Verkaufsdruck weiter zunehmen. 

Die Zahlen waren solide, aber eben nicht grandios genug. Die Aktie ereilt daher das gleiche Schicksal wie den NAND-Spezialisten Sandisk. Doch auch bei Western Digital bleibt die langfristige Story intakt: KI-Rechenzentren benötigen immer mehr Speicher. Anleger bleiben daher vorerst an Bord und beachten den Stoppkurs des AKTIONÄR.

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