Die Talfahrt der Nike-Aktie nimmt nach wie vor kein Ende. Nachdem in der vergangenen Woche bekannt wurde, dass der französische Fußball-Star Kylian Mbappé dem Sportartikelhersteller den Rücken kehrt, kam der Dow-Jones-Titel erneut unter Druck. Seit Jahresbeginn hat sich die Aktie mittlerweile fast halbiert. Inzwischen hat sich auch Mbappé zu den Gründen für den Wechsel seines Ausrüsters geäußert.
„Natürlich hatte ich 20 wundervolle Jahre mit Nike und ich kann nur Danke sagen“, so Mbappé zu CNBC. „Aber (…) es war Zeit für einen Wechsel.“ Mbappé wird künftig als Aushängeschild für den Schweizer Wettbewerber On Holding werben, der mit dem Deal neu in den Fußballmarkt einsteigt. „Nach jedem Gespräch war ich ein bisschen mehr überzeugt davon, dass ich Teil der Familie sein muss.“
Mbappé war zuvor seit seiner Kindheit mit Nike verbunden. Umso überraschender kam nun sein Wechsel. Grundsätzlich ist es für Nike natürlich zu verschmerzen und auch kein Novum, dass erfolgreiche Sportler der Marke hin und wieder den Rücken zukehren. Dass ein Weltstar wie Mbappé nun zu einem weitaus kleineren Konkurrenten wie On Holding wechselt, der nicht einmal auf ein Zehntel des Nike-Umsatzes kommt, ist aber durchaus bitter. Zudem liegt es auf der Hand, dass On nach dem werbewirksamen Einstieg in den Fußballmarkt nun weiter investieren wird und durchaus relevante Marktanteile in dem Segment abgreifen will.
Nike kann sich an der Börse auch am Montag nicht erholen. Das ohnehin seit Monaten schwache Chartbild hat sich weiter eingetrübt. Ein Einstieg drängt sich für Anleger nicht auf. Zunächst einmal braucht es hier klare neue Impulse. Doch auch bei der On Holding drängt ein Kauf trotz des spannenden Deals mit Mbappé nicht auf. Denn auch bei den Schweizern lief es zuletzt operativ alles andere als rund. Mehr dazu lesen Sie hier.
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