Der DAX hat sich am Freitag mit Verlusten ins Wochenende verabschiedet. Er ging am Ende mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 24.830,98 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht summierte sich das Minus auf knapp ein Prozent. Und auch zum Start in die neue Woche ist zunächst kein neuer Schwung zu erwarten. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Montagmorgen 0,1 Prozent im Plus auf 24.866 Punkte.
Im Blickfeld bleibt weiterhin die Entwicklung im Nahen Osten. Dort gingen zuletzt die Angriffe zwischen den USA und dem Iran weiter. Das US-Militär flog bereits die neunte Nacht in Folge Angriffe auf iranische Ziele, darunter Überwachungs-, Luftabwehr- und Raketenanlagen. Laut Quantum Strategy wird der globale Ölmarkt zugleich spürbar knapper, weil Exporte aus dem Golf zurückgehen. Die Ölpreise haben am Montag erneut angezogen.
Auf der Terminseite ist es zum Start in die neue Woche noch relativ ruhig. Ryanair legt Quartalszahlen vor. Im Wochenverlauf folgen unter anderem Alphabet und Tesla aus den USA sowie mit der Deutschen Börse, SAP und Volkswagen drei DAX-Konzerne. Am Donnerstag steht zudem der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank auf dem Programm. Zudem dürfte Adidas im Blickfeld stehen. Das Unternehmen meldete im Zuge der WM einen starken Trikot und Fußballabsatz.
Anleger dürften zudem weiter die Gewinner und Verlierer im DAX vom Freitag im Blick haben. Rheinmetall, E.on, Deutsche Telekom, Bayer und Hannover Rück waren hier am stärksten. Commerzbank, Deutsche Bank, Scout24, Siemens und Hochtief waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Die Ölpreise legen weiter zu, aber auch Gold und Silber können sich leicht erholen. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Montagmorgen gut 90 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei gut 84 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 4.023 Dollar, eine Feinunze Silber 56,98 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 64.505 Dollar gehandelt.
Die US-Börsen verzeichneten am Freitag Verluste. Der Leitindex Dow Jones Industrial gab 0,8 Prozent nach auf 52.146,42 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verlor gut ein Prozent auf 7.457,69 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 ging 1,5 Prozent tiefer bei 28.592,66 Punkten aus dem Handel.
Die wichtigsten asiatischen Märkte können sich am Montagmorgen überwiegend etwas erholen. In Japan wird feiertagsbedingt heute nicht gehandelt. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert 1,6 Prozent höher. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gewinnt 2,1 Prozent. Der südkoreanische KOSPI verliert hingegen 3,6 Prozent, am Freitag fand hier allerdings kein Handel statt.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
20.07.2026, 07:01
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