12.09.2019 Markus Bußler

Milliardär: Gold wird am Ende die einzige Währung bleiben

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Gold
Trendthema

Milliardär und Hedge Fonds Manager Mark Mobius macht noch einmal klar, dass er Gold für eine der wichtigsten, vielleicht sogar für die wichtigste Anlege überhaupt hält. Er rät Anlegern dazu, mindestens zehn Prozent Gold im Portfolio vorzuhalten. Gold werde die letzte Währung sein, da die Regierungen weltweit damit beschäftigt seien, ihre Währungen abzuwerten. „Physisches Gold muss man in meinen Augen in Anbetracht der unfassbaren Geldvermehrung haben“, sagt Mobius.

Mobius geht noch einen Schritt weiter und sagt, niemand könne aktuell noch sagen, wie viel Geld es überhaupt gebe. Dazu gesellen sich die Kryptowährungen. Nach seiner Ansicht könnte die anhaltende Stärke des US-Dollars den Beginn eines globalen Währungskrieges markieren. „Sie (die USA) werden sicherlich versuchen, den Dollar zu schwächen. Und sobald sie das mit dem US-Dollar tun, werden andere Länder mit ihren Währungen folgen“, sagt Mobius. Das werde zu einem globalen Abwertungswettlauf führen. Auf der anderen Seite werden die Zentralbanken weiterhin Gold kaufen – als Hort der Sicherheit.

Als Beispiel führt Mobius China an. „China ist der größte Produzent von Gold und sie kaufen Gold auf dem Weltmarkt. Niemand kann sagen, wie viel Gold sie bereits in ihren Tresoren lagern.“ Aber es ist nicht nur China, das Gold kauft. Im ersten Halbjahr summierten sich die Käufe der Notenbanken auf knapp 375 Tonnen. Und das sind die höchsten Käufe, die das World Gold Council jemals für ein Halbjahr verzeichnet hat.

Gold (ISIN: XC0009655157)

Freilich, der eine oder andere mag argumentieren, dass die Notenbanken schon längere Zeit Geld in den Finanzmarkt pumpen und das Finanzsystem dennoch nicht im- oder explodiert ist. Dennoch: Mobius hat Recht, wenn er darauf hinweist, dass die USA gerne einen schwächeren Dollar hätten und es einen weltweiten Abwertungswettlauf in Gang setzen kann. Gold bleibt für ein Depot daher essenziell.