Bei zwei schweren Erdbeben (Stärken: 7,2 und 7,5) innerhalb von nur 39 Sekunden sind in Venezuela mindestens 235 Menschen ums Leben gekommen. Eine Modellrechnung der US-Erdbebenwarte USGS legt nahe, dass die Opferzahl (auch im Zuge weiterer Beben) noch weiter steigt. USGS schätzt die Zahl der möglichen Todesopfer auf 10.000 bis 100.000.
Vieles deutet darauf hin, dass sich bis Juli ein El-Niňo-Ereignis entwickelt, da sich im tropischen Pazifik größere Mengen Warmwasser unter der Meeresoberfläche angesammelt haben. Die gewaltige Wassermasse hat bereits damit begonnen, sich ostwärts zu bewegen, und hält derzeit auf Südamerika zu. Wissenschaftler beobachten eine sogenannte Kelvin-Welle, die sich über Tausende Kilometer entlang des Äquators erstreckt und stellenweise mehrere Grad wärmer als üblich ist.
Damit drohen der Westküste und dem Norden Südamerikas Dürreperioden, Starkregen, Überschwemmungen, Erdrutsche und Erdbeben. Ein sogenannter „Super-El-Niňo“ könnte sogar ein Mega-Erdbeben auslösen, welches womöglich viel verheerende Ausmaße annimmt als das jüngste Beben in Venezuela.
In meinem Aktien-Report „Verschlusssache El Niňo“ erkläre ich, warum ein hartes El-Niňo-Ereignis das Zeug dazu hat, massive Umwälzungen auf den Rohstoffmärkten auszulösen.
Heute, 13:09