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Commerzbank: Jefferies im Visier der Aufsicht - Ärger auch für UniCredit?

Commerzbank: Jefferies im Visier der Aufsicht - Ärger auch für UniCredit?
Foto: ROPI/Salmoirago/Fotogramma/picture alliance/dpa
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Fabian Strebin 27.03.2026, 08:09 Fabian Strebin

Zum Ende der Woche hat sich die Commerzbank-Aktie wieder von der 200-Tage-Linie entfernt. Die Unsicherheit über den Fortgang des Iran-Krieges hat gestern nun auch die US-Börsen erwischt und für sinkende Kurse gesorgt. Deutsche Werte können sich dem nicht entziehen. Derweil gibt es ein interessantes Detail, was das Agieren der UniCredit bei der Commerzbank-Übernahme angeht.

Laut Medienberichten erwägen die USA, weitere Truppen in den Nahen Osten zu entsenden. Gleichzeitig verlängerte US-Präsident Donald Trump gestern nach Börsenschluss sein Ultimatum an den Iran bis zum Ostermontag. In diesem Zeitraum sollen keine Kraftwerke angegriffen werden.

Die anhaltende Unsicherheit hat die Commerzbank-Papiere gestern erneut von der Marke bei 32,53 Euro entfernt, wo die 200-Tage-Linie verläuft. Das freiwillige Übernahmeangebot der UniCredit, das Anfang Mai starten dürfte, bietet über 30,00 Euro einen gewissen Halt.

In diesem Zusammenhang ist nun die deutsche Niederlassung der US-Investmentbank Jefferies ins Visier der Aufsicht gekommen. Die Bundesbank hat eine Sonderprüfung bei dem Geldhaus durchgeführt und Mängel beim Risikomanagement festgestellt, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete.

Jefferies ist nach der UniCredit und dem Bund der drittgrößte Aktionär der Commerzbank. Das zwar nur indirekt über Derivate, aber damit hätte man Zugriff auf 10,3 Prozent der Anteile. Es wird schon länger vermutet, dass Jefferies zu den Investmentbanken gehört, die für die UniCredit engagiert wurden und es einen Zusammenhang mit der geplanten Commerzbank-Übernahme bei der gehaltenen Position gibt.

Commerzbank (WKN: CBK100)

Es bleibt dabei: Investierte Anleger bleiben mit Stopp bei 29,00 Euro an Bord. Spekulativ orientierte Anleger können auf eine Aufstockung des Übernahmeangebots setzen und noch eine Position aufbauen. Die Volatilität dürfte aufgrund des Iran-Krieges gerade bei Finanzaktien aber hoch bleiben.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.

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