Auf dem US-Markt haben Elektroautos derzeit einen schweren Stand. US-Präsident Donald Trump hatte Subventionen für elektrische Antriebe gestrichen und Abgasregeln geändert. Das ließ die Nachfrage einbrechen. Ergebnis: BMW verkaufte in den USA im Jahresvergleich 3,9 Prozent weniger Autos. Und dennoch: Mit dem Roll-out der Modellreihe „Neue Klasse“ hat BMW gute Karten, den Abwärtstrend im wichtigsten Automarkt der Welt, in China, zu stoppen.
84.231 Autos verkaufte BMW im Jahr 2025 in den USA. Das gab der Auto-Hersteller vor kurzem bekannt. Die Ergebnisse hätten die Trends am Markt widergespiegelt, sagte US-Chef Sebastian Mackensen. Gemessen daran hat sich BMW im Vergleich mit dem Gesamtmarkt noch gut geschlagen.
Die stark in den USA vertretenen Autoriesen Stellantis, Ford und General Motors steuerten daraufhin in ihrer Elektroautostrategie um und wurden von milliardenschweren Abschreibungen belastet.
Insgesamt hat sich BMW im Jahr 2025 gut geschlagen. Problem ist und bleibt in erster Linie der wichtigste Automarkt der Welt China.
Obwohl der chinesische Automarkt um 10 Prozent auf 23,8 Millionen Autos im Jahr 2025 geklettert ist, stehen die deutschen Hersteller nach wie vor unter Druck. Es gilt die Verkäufe zu stabilisieren, denn freien Fall zu stoppen. Besonders hart trifft es nach wie vor Massenhersteller Volkswagen mit seiner Premium-Tochter Audi und dem Luxusbrand Porsche. Auch Mercedes steht nach wie vor und Druck.
Heute, 15:34