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05.08.2016 Werner Sperber

WiWo: Banken droht erneut ein Einbruch wie im Jahr 2008

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Die Wirtschaftswoche betrachtet den Chart des Index MSCI World Banks. Ein seit dem Jahr 2009 ausgebildeter steigender Keil ist die typische Formation für eine Konsolidierung in einem übergeordneten Abwärtstrend. Die Banken-Krise ist also noch vorhanden. Die Politiker und Notenbanker haben sie lediglich mit Eingriffen etwa in den Jahren 2009, 2011 oder 2012 in die Länge gezogen. Nachdem Anfang des Jahres 2015 die im Jahr 2009 begonnene Aufwärtstrendlinie unterschritten worden ist, hat die nächste Phase der Banken-Krise begonnen. Charttechnisch ist es leicht möglich, nun von 72,5 Punkten aus wieder auf das Ursprungs-Niveau aus dem Jahr 2009 bei 34,5 Zählern zu sinken.

Bei 56,6 Punkten befindet sich jedoch eine seit dem Jahr 2011 bestehende waagerechte, massive Unterstützung. Ein Jahr später versprach Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank den Euro zu erhalten, „koste es, was es wolle“. Wenn diese Unterstützung jedoch nachhaltig unterschritten wird, dürfte das Vertrauen der Anleger in die unbegrenzte Macht der Notenbanken schwinden. Die Wirtschaftswoche warnt, der Abwärtstrend der Bank-Aktien würde sich dann stark beschleunigen – wie im Jahr 2008.

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