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17.04.2019 Thomas Bergmann

Tipp des Tages: Commerzbank-Aktie startet wegen ING durch!

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Commerzbank

Nach einem Bericht des "Manager Magazins" buhlt die niederländische ING um die Commerzbank. Die Aktie steigt deshalb heute um drei Prozent und generiert mehrere Kaufsignale. Trader setzen jetzt auf das passende Faktor-Zertifikat.

ING-Vorstandschef Ralph Hamers soll dem Bericht zufolge sowohl bei der Bundesregierung als auch bei Commerzbank-Chef Martin Zielke um die Aufnahme entsprechender Gespräche gebeten haben.

Hamers wolle weniger Stellen bei den "Gelben" abbauen, als bei einer Fusion mit der Deutschen Bank geplant ist, heißt es unter Berufung auf informierte Kreise. Außerdem sei eine Verlegung der Zentrale der ING von Amsterdam nach Frankfurt im Gespräch.

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Kaufsignale en masse

Durch den Kurssprung heute überwindet die Commerzbank-Aktie den Widerstand bei 7,66 Euro, die 200-Tage-Linie sowie das Oktober-Tief bei 7,91 Euro. Die nächsten Ziele liegen jetzt bei 8,80 Euro (November-Hoch) beziehungsweise 9,60 Euro (September-Hoch).

Der Ausgang der Deutsche-Bank-Commerzbank-Saga ist noch völlig offen. DER AKTIONÄR ist skeptisch, ob eine deutsche Bankenfusion das Allheilmittel ist. Allein technisch betrachtet, könnte sich aber ein Trade mit der Commerzbank lohnen. Der "Trading-Tipp" des Tages ist der Commerzbank Faktor-Long mit der WKN MF1G5A (Kurs: 4,63 Euro).

Buchtipp: Die Geschichten des Geldes

Spekulationsblase am Neuen Markt, Bankenkrise 2008 und griechische Schuldenkrise – lauter Themen, die die Finanzmärkte bewegten und bewegen. Doch wer einen Schritt zurücktritt und das große Bild sieht, bemerkt: So neu ist das alles gar nicht! Die Geschichte gibt wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart. Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Infl ation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts. Lehr- und anekdotenreich vermitteln die Autoren gewissermaßen nebenbei ein tiefes Verständnis für die Ursprünge des Finanzsystems – und damit auch für seine aktuellen Kapriolen. So zeigt sich: Der Weg von der Kaurischnecke zur Kreditklemme ist nicht weit.
Die Geschichten des Geldes

Autoren: Vaupel, Michael Kaul, Vivek
Seitenanzahl: 240
Erscheinungstermin: 15.04.2016
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-327-0