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28.07.2021 Florian Söllner

Tesla-Chef Musk sieht „gigantische“ Chance und ein Problem. Alibaba, Tencent und Xiaomi im Check

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Tesla

Seit Jahren warten Tesla-Fans auf den großen Durchbruch beim autonomen Fahren. Wann können wir endlich ein Nickerchen machen oder ein Buch lesen, während uns das Model 3 in den Urlaub fährt? Jüngst hat Tesla eine monatliche Abo-Gebühr eingeführt für Kunden, die auf die Full-Self-Driving-Funktion warten.

Tesla (WKN: A1CX3T)

Doch jetzt gab es Ernüchterung im Tesla-Conference-Call. Elon Musk antwortete auf die Frage, ob es Sinn mache für jemanden, so ein FSD-Abo abzuschließen mit den Worten: „Ich denke, das ist diskussionswürdig.“ Man müsse FSD so zum Arbeiten bringen, dass es einen hohen Wert habe.

Chance Roboterauto ist „gigantisch“

Immerhin gibt es auch Mut machende Äußerungen des Tesla-Chefs. Tesla sei beim Thema FSD gut positioniert und führend. Der künftige Wert einer vollautonom fahrenden Flotte von Elektroautos sei „gigantisch.“ Es sei eines der wertvollsten Dinge, die die Menschheit jemals erschaffen werde.

Model S und X im Minus

Der Start des Cybertrucks sei auch abhängig von der Verfügbarkeit von Batteriezellen. Man hofft auf eine massive Ausweitung von Batterien-Kapazitäten ab 2022, aber "nicht direkt ab dem 1. Januar." Ende des Jahres werde der Cybertruck von der Alpha- in die Beta-Phase übergehen. Neue Modelle werden notwendig – auch weil wegen der mittlerweile geringen Stückzahlen das Model X und Model S zuletzt ein leichtes Minus beigetragen hätten.

Was den Hochlauf der eigenen neuen Batteriezellen im Format 4680 angehe, habe mal viel gelöst, doch arbeite noch hart an wichtigen technischen Arbeitsschritten für die Massenproduktion. „Es ist schwierig zu sagen, wann die letzte Herausforderung gelöst ist.“

Offen sei man für die Lieferung der Zellen von Partnern. „Unsere Lieferanten planen 2022 ihre Produktion zu verdoppeln“, so Vice President Powertrain Andrew Baglino.

Tesla, Alibaba, PSI, SDI

Mehr zu Tesla und den Chancen des Zellherstellers Samsung SDI sehen Sie im neuen AKTIONÄR TV. Hier wird auch auf die niedrigen Kurse von Alibaba, Tencent und Baidu eingegangen.

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