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07.04.2021 Marion Schlegel

Spannendes IPO in Deutschland in Sicht: Synlab will an die Börse

Synlab, der größte europäische Anbieter von klinischen Labor- und medizinischen Diagnostikdienstleistungen, gab heute bekannt, einen Börsengang im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zu planen. Das Angebot wird neu ausgegebene Aktien aus einer Kapitalerhöhung und Anteile aus dem Bestand der Altaktionäre (von Cinven betreute Fonds sowie Novo Holdings, der Ontario Teachers' Pension Plan Board und andere Minderheitsaktionäre) umfassen.

Der geplante Börsengang und der erste Handelstag werden für das zweite Quartal 2021 erwartet, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Das öffentliche Angebot wird sich an Privataktionäre und institutionelle Anleger in Deutschland richten. Außerdem sind Privatplatzierungen in bestimmten anderen Ländern vorgesehen. Synlab strebt einen geschätzten Bruttoerlös von 400 Millionen Euro aus dem IPO an. Damit beabsichtigt die Gesellschaft einen Teil der ausstehenden Finanzverbindlichkeiten abzulösen und die Verschuldung weiter zu reduzieren.

"Wir haben in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Wachstum erzielt. Der geplante Börsengang ist für uns ein logischer nächster Schritt, um als börsennotiertes Unternehmen unser volles Potenzial zu realisieren", sagt Mathieu Floreani, CEO von Synlab. "Wir werden unsere Wachstumsstrategie weiter konsequent umsetzen.“

Synlab ist in einem großen Wachstumsmarkt für diagnostische Tests tätig. Das globale Volumen wurde 2019 auf über 200 Milliarden Euro geschätzt, davon 90 Milliarden Euro in Regionen, in denen Synlab heute aktiv ist. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie hat die Gruppe ihre starke Plattform dazu genutzt, um gemeinsam mit nationalen Gesundheitssystemen und Regierungen SARS-CoV-2-Tests und -Testverfahren zu entwickeln und umzusetzen. Die Gruppe war der erste Labordienstleister in Europa, der PCR-Testungen auf SARS-CoV-2 im industriellen Maßstab anbot.

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(Mit Material von dpa-AFX)