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02.07.2019 Maximilian Völkl

Siemens-Aktie: Da ist noch viel zu holen…

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Siemens

Siemens-Chef Joe Kaeser will seinem Nachfolger ein bestelltes Feld hinterlassen, wenn dieser 2021 das Amt antritt. Bis dahin wird der umfassende Umbau des Industriekonzerns aber weitergehen. Das ist zeit- und kostenintensiv, dürfte sich langfristig jedoch auszahlen. Noch müssen Anleger aber auf den Befreiungsschlag bei der Aktie warten.

Anfang Mai verkündete Siemens den jüngsten Schritt beim Umbau. So soll die neu formierte Energiesparte Gas & Power eigenständig werden und an die Börse gehen. Somit wird der Fokus noch stärker auf die Digitalen Industrien und die Intelligente Infrastruktur gesetzt. Dies sind auch die Bereiche, in denen Kaeser das größte Potenzial im Siemens-Konglomerat sieht.

Vision 2020+ im Überblick
Quelle: Siemens

Viel Potenzial

Durch den laufenden Konzernumbau gibt es zahlreiche Kurschancen, meint jedenfalls UBS-Analyst Guillermo Peigneux Lojo. Anleger sollten daran partizipieren, der faire Wert der Aktie liegt seiner Meinung nach erst bei 130 Euro.

Auch Andreas Will von JPMorgan sieht mittelfristiges Aufwärtspotenzial durch die angekündigten Maßnahmen. Allerdings müsse Siemens klare Aussagen zum Ausblick treffen, nachdem die Schwäche der Autoindustrie das Automatisierungsgeschäft zuletzt belastet hat. Sein Kursziel lautet 125 Euro.

Siemens (WKN: 723610)

DER AKTIONÄR rechnet ebenfalls damit, dass sich die klareren Strukturen im Konzern auszahlen werden. Bis es zum charttechnischen Befreiungsschlag kommt, müssen Neueinsteiger aber nichts überstürzen. Langfristig orientierte Anleger bleiben unverändert an Bord.