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25.11.2019 Marion Schlegel

Schlag-den-Buffett-Depot-Aktie Novo Nordisk: Deutsche Bank und Goldman Sachs uneins…

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Novo Nordisk

Die Aktie des dänischen Insulin-Herstellers Novo Nordisk konnte in den vergangenen Monaten peu à peu zulegen. Vor Kurzem erreichte der Wert sogar ein neues 3-Jahreshoch. Zuletzt legte die Aktie jedoch eine Verschnaufpause ein. Ist damit die Aufholjagd zu Ende oder ist der Rücksetzer eine Chance zum Einstieg?

Die Analysten sind sich uneins. Die Deutsche Bank beispielsweise hat die Einstufung für Novo Nordisk nach dem jüngsten Kapitalmarkttag auf "Hold" mit einem Kursziel von 360 dänischen Kronen (aktueller Kurs: 369 Dänische Kronen) belassen. Die Veranstaltung habe das Vertrauen in die Wachstumsaussichten des Diabetesspezialisten gestärkt, so Analyst Richard Parkes. Die Konzernziele zeigten aber, dass die Markterwartungen recht ambitioniert seien.

Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Novo Nordisk nach dem Kapitalmarkttag ebenfalls auf "Neutral" belassen. Die Schweizer sehen das Kursziel aber bei 395 dänischen Kronen. Der Diabetesspezialist habe mit mehr Überraschungen aufgewartet als gedacht, schrieb Analyst Michael Leuchten in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Er rechnet mit sinkenden Markterwartungen für 2020. Die Gründe seien aber einleuchtend und an der langfristigen Anlagestory ändere sich kaum etwas.

Novo Nordisk (WKN: A1XA8R)

Ganz klar den Daumen nach oben hebt hingegen die US-Investmentbank Goldman Sachs. Sie hat die Papiere von Novo Nordisk mit einem Kursziel von 450 dänische Kronen auf der "Conviction Buy List" belassen. Der Tenor des Diabetesspezialisten sei eigentlich ziemlich optimistisch gewesen, so Analyst Keyur Parekh. Die Ziele blieben allerdings eher konservativ.

Optimistisch bleibt auch die US-Bank JPMorgan. Sie hat die Aktie von Novo Nordisk auf „Overweight“ belassen. Der Kapitalmarkttag des Diabetes-Spezialisten habe die weit überdurchschnittlichen Wachstumsambitionen unterstrichen, so Analyst Richard Vosser.

Die Aktie von Novo Nordisk befindet sich auch im Schlag-den-Buffett-Depot des AKTIONÄR. DER AKTIONÄR erhofft sich insbesondere von der Markteinführung der oralen Variante von Semaglutide (Rybelsus) für die Zukunft einiges. Zudem konnte sich das neue Diabetesmittel Ozempic zuletzt stark entwickeln. Anleger lassen ihre Gewinne bei der Aktie weiter laufen.

(Mit Material von dpa-AFX)