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07.11.2019 Marion Schlegel

SAP: Es fehlt nur noch ein Wimpernschlag

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SAP

Die Aktie von Europas größtem Softwarekonzern, SAP, steigt und steigt. Am Mittwoch war das Papier mit einem Plus von 1,4 Prozent hinter MTU Aero Engines, Henkel und Beiersdorf der viertstärkste Wert des Tages im DAX. Auch im 52-Wochen-Vergleich rangiert die Aktie von SAP auf Platz der besten Werte im deutschen Leitindex. Hier ist nur RWE, MTU Aero Engines und Münchener Rück besser. Und auch am heutigen Donnerstag kann das Papier von SAP wieder zulegen. Mittlerweile fehlen gerade einmal nur noch 2,50 bis zum Allzeithoch von 125,00 Euro, das im Juli dieses Jahres markiert wurde.

SAP (WKN: 716460)

Beflügelt wurde die Aktie zuletzt von starken Quartalszahlen. Zudem kündigte SAP an, über Aktienrückkäufe oder Sonderdividenden im kommenden Jahr 1,5 Milliarden Euro zusätzlich an die Anteilseigner ausschütten zu wollen. Das Programm ergänze die bestehende Dividendenpolitik, mindestens 40 Prozent des Konzerngewinns in Form der regulären Dividende auszuschütten, hieß es von SAP. Für 2018 hatte der Konzern 1,50 Euro je Aktie an Dividende gezahlt und damit insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro ausgeschüttet.

Am 12. November findet der Kapitalmarkttag statt. Hier will das neue Führungsduo genauer darüber informieren, wie es das Unternehmen künftig führen will. Einige Analysten bestätigten zuletzt ihr Kaufrating.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für SAP vor dem anstehenden Kapitalmarkttag auf "Overweight" mit einem Kursziel von 135 Euro belassen. Das neue Management des Software-Konzerns könne die Veranstaltung dazu nutzen, der Unternehmensstrategie einen eigenen Stempel aufdrücken, so Analystin Stacy Pollard. Zudem müssten die Manager aufzeigen, wie das Umsatzziel für 2023 erreicht werden soll.

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Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie von SAP nach Ankündigung zusätzlicher Kapitalausschüttungen mit einem Kursziel von 150 Euro auf der "Conviction Buy List" belassen. Dies stütze seine Ansicht, dass der Softwarehersteller im Zuge der Verbesserungen beim freien Cashflow erhebliche Flexibilität habe, die Ausschüttungen an die Aktionäre anzuheben, erläuterte Analyst Mohammed Moawalla.

DER AKTIONÄR bleibt ebenfalls zuversichtlich, was die weitere Entwicklung der SAP-Aktie angeht. Gelingt der Sprung auf ein neues Allzeithoch, würde auch die Charttechnik das nächste Kaufsignal liefern.

(Mit Material von dpa-AFX)

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