Neue Ausgabe: 12 Top-Aktien für Post-Corona-Ära
30.03.2017 Thorsten Küfner

Royal Dutch Shell: Die Prognosen der Profis

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Trendthema

Royal Dutch Shell bleibt weiter eine der beliebtesten Aktien der deutschen Privatanleger. Neben der satten Dividende wird als Grund hierfür oft die günstige Bewertung angegeben. Doch mit welchen Umsätzen und Ergebnissen können Anleger 2017 und 2018 rechnen? DER AKTIONÄR zeigt, was Analysten derzeit von Shell erwarten.

So gehen die Experten aktuell davon aus, dass der Energieriese seine Erlöse im laufenden Jahr auf 297 Milliarden Dollar (Vorjahr: 234 Milliarden Dollar) steigern wird. Das EBITDA dürfte von 36,4 auf 47,2 Milliarden Dollar klettern, der Nettogewinn von 4,6 auf 16,7 Milliarden Dollar (1,99 Dollar je Aktie). Darüber hinaus soll die vor allem durch den Kauf der BG Group hohe Nettoverschuldung von 73,3 auf 63,9 Milliarden Dollar sinken. Die Dividende dürfte wie in den Vorjahren bei 1,88 Dollar pro Anteil belassen werden.

Rosige Aussichten für 2018
Im kommenden Jahr rechnen Analysten sogar mit einem Erlöszuwachs auf 332 Milliarden Dollar. Das EBITDA soll auf 53,4 Milliarden Dollar zulegen, der Nettogewinn auf 21,3 Milliarden Dollar beziehungsweise 2,50 Dollar je Anteilschein. Zudem dürfte die Nettoverschuldung den Schätzungen zufolge auf 55,7 Milliarden Dollar fallen.

Günstige Bewertung
Somit beläuft sich das KGV für 2017 auf 15, das für das kommende Jahr auf 12. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei 1,0, das Kurs-Buchwert-Verhältnis indes bei 1,1. Die Dividendenrendite beträgt nach wie vor satte 6,8 Prozent. Damit ist die Shell-Aktie weiterhin ein attraktives Investment für langfristig orientierte Anleger (Stopp: 20,50 Euro).


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