Sind Panzer bald veraltet und sprengen Drohnen-Start-ups den Rüstungssektor? Rheinmetall-CEO Armin Papperger attackierte nun die alternative Drohnenproduktion in der Ukraine – und provoziert Gegenfeuer.
Tausend-Euro-Drohne sprengt Panzer, der Millionen Euro gekostet hat – solche Schlagzeilen zeigen den Wandel auf dem Schlachtfeld. Simon Schuster vom „The Atlantic“ stellte jüngst dem Rheinmetall-Boss die Frage: „Wieso kauft die Welt noch gepanzerte Fahrzeuge?“ Ukrainische Drohnen hätten dafür gesorgt, dass klassische Panzer obsolet seien.
Kamikazedrohne und Landroboter
Nachdem sich Rheinmetall nach zwei frühzeitigen Signalen der Turnaround-Formel AKTIONÄR (TFA) in wenigen Jahren vervielfacht hatte, wird im neuen AKTIONÄR TV auf die Frage eingegangen, wie wahrscheinlich ein Rückgang von Panzer-Bestellungen auf lange Sicht ist und ob Rheinmetall dies mit neuen Produkten auffangen kann.
Jüngst hatte der Defense-Konzern etwa die FV-014 vorgestellt, ein Loitering-Munition-System, das Ziele beobachten und analysieren kann, um im richtigen Moment einen präzisen Schlag auszuführen. Zudem sei die C-UAS Interceptor-Drohne ein "Hard-Kill"-Effektor zur Abwehr kleiner, unbemannter Luftfahrzeuge und Teil der umfassenden Drohnenabwehr-Toolbox des Konzerns.
Auch fahrende Roboter hat Rheinmetall im Programm: Der YARO Cobot wurde für Umgebungen entwickelt, in denen andere Roboter versagen, teilte der Konzern jüngst mit. Mit fortschrittlicher KI sei er das ideale Werkzeug für komplexe Aufgaben. Der Roboter arbeitet zuverlässig bei Temperaturen von -20 °C bis 50 °C.
Rheinmetall says our #LEGODrones are #MadeByHousewives in their kitchens. Fine. Meanwhile our #LEGODrones already burned more than 11 thousands of russian tanks. @RheinmetallAG
— Alexander Kamyshin (@AKamyshin) March 28, 2026
„Hausfrauen“-Streit
Der Konzern punktet dabei mit großen Batterien und hohen Reichweiten. Doch die Drohnen aus ukrainischer Produktion sind teils unschlagbar günstig. Für Papperger sind die Mehrkosten für Rheinmetall-Systeme gerechtfertigt. Dem „The Atlantic“ sagte er, die Drohnenproduktion in der Ukraine sei wie „Lego spielen.“ Viele Drohnen würden von „Hausfrauen mit 3D-Druckern in der Küche“ gebaut, was „keine echte Innovation“ im Vergleich zu westlicher Militärtechnologie sei. Dies provozierte einen Konter eines Beraters von Selenskyj, Alexander Kamyshin, der anmerkte, die Drohnen der „Hausfrauen“ hätten 11.000 russische Panzer zerstört.
10-Prozent-Vorteil: Neuer KI-Profiteur nach Aixtron-Verdopplung
Ist der Rheinmetall-Höhenflug in Gefahr? Das Depot 2030 setzt nun auf eine neue Aktie, die ähnlich wie der jüngste Depot-2030-Verdoppler Aixtron von Laserlicht-Übertragung in KI-Rechenzentren profitieren könnte – und ein neues „Gamechanger“-Produkt startet. Einfach hier bis Dienstag vom aktuellen 10-Prozent-Vorteil beim Depot 2030 und TFA-Depot profitieren und gerne hier freischalten!
10 Prozent beim Depot 2030 + TFA-Depot
Heute, 14:27