23.09.2014 Alfred Maydorn

Paion: Paukenschlag!

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DAX
Trendthema

Während der Gesamtmarkt unter Druck kommt, setzt die Aktie von Paion ihren Höhenflug fort. Im frühen Handel gelang am Dienstag der Paukenschlag, als die Aktie kurzzeitig sogar die wichtige Marke von 3,40 Euro übersprungen hat. Gelingt der nachhaltige Sprung über diese Marke, ist der Weg für weitere Kurssteigerungen frei. 

Gleich zu Handelsbeginn schoss die Aktie von Paion am Dienstag auf 3,42 Euro. Erneut sind sehr hohe Umsätze zu verzeichnen. Bis 10 Uhr wurden im elektronischen Xetra-Handel bereits über 500.000 Euro umgesetzt. 

Seit Monatsbeginn summiert sich der Wertzuwachs bei der Paion-Aktie auf mittlerweile über 40 Prozent. Das ist umso erstaunlicher, als dass es in dieser Zeit keine den Kurs beeinflussenden Nachrichten gab. Vielmehr erkennen offensichtlich immer mehr Investoren - darunter auch einige größere Adressen - das große Potenzial des Unternehmens und das attraktive Chance-Risiko-Verhältnis. 

Vervielfachungs-Potenzial

Bei einer erfolgreichen Markteinführung des Narkosemittels Remimazolam kann sich die Paion-Aktie vervielfachen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der hierfür erfolgreiche Abschluss der klinischen Phase-III-Studie positiv verläuft, liegt bei etwa 80 Prozent. Allerdings droht bei einem Scheitern ein dramatischer Kurseinbruch. 

Kurzfristige Konsolidierung

Kurzfristig ist nach dem steilen Anstieg der vergangenen Wochen zunächst eine Konsolidierung des Kurses zu erwarten. In Anbetracht des Chance-Risiko-Verhältnisses verfügt Paion aber mittel- bis langfristig noch über erhebliches Kurspotenzial. Im Optimalfall sind sogar Kurse von 30 Euro pro Aktie möglich. Aufgrund des sehr spekulativen Charakters des Investments sollten Anleger den Kapitaleinsatz klein halten.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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